Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Das Pegasos G3/G4 PowerPC Mainboard

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Evillord68
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Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Beitragvon Evillord68 » 15 Mai 2008, 15:31

Habe heute meinen Pegasos II bekommen, hier soll angeblich die CPU defekt sein.
Mir ist aber sofort aufgefallen, daß ein Jumper auf dem CPU Modul fehlt. (vermutlich abgefallen, ist auf jeden Fall nicht abgelötet worden)
Das könnte natürlich die Ursache sein.
Kann mir mal jemand ein schönes großes Foto vom G4 Modul zukommen lassen oder eben ne Tabelle für den Multiplikator.

Danke

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Cego
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Beitragvon Cego » 15 Mai 2008, 15:43

schau mal hier im PegasosWiki:

http://www.pegasoswiki.de/index.php?tit ... rtuning_G4

Cool ne? ;)

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Beitragvon ThePlayer » 15 Mai 2008, 15:58

Wie hoch kann man das G4 Modul übertakten ohne das der Peg Instabil wird?
Hat es schon jemand über 1264Mhz geschaft?
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Beitragvon Evillord68 » 15 Mai 2008, 16:22

Neben der Jumperbrücke 4 für z.B. 1000MHZ ist doch noch ein Jumper quer eingelötet, dieser fehlt bei meiner CPU Karte. (sieht weggebrochen aus)
Sieht man leider auch nicht auf dem kleinen Bild, das ist genau der "rote" Rahmen drüber.

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Beitragvon mirko_naumann » 16 Mai 2008, 00:00

ThePlayer hat geschrieben:Wie hoch kann man das G4 Modul übertakten ohne das der Peg Instabil wird?
Hat es schon jemand über 1264Mhz geschaft?


Bei mir war (wohl wie bei allen anderen) mit Multiplikator 9,5 -> runde 1267 MHz Schluß. Für höhere Frequenzen müßte die VCore-Spannung angepaßt werden, aber das Risiko ist es in keinem Fall wert!

Wenn der Multiplikator ohne diese Anpassung z.B. auf 10 für 1333 MHz gesetzt wird, startet der Pegasos2 nicht mehr, nimmt aber glücklicherweise auch keinen Schaden. Dafür mag es die Platine überhaupt nicht, wenn man ständig dran herumlötet - also wenn schon übertakten, dann gleich richtig (inkl. angepaßter CPU-Kühlung).

Wovon ich mir eher noch einen Leistungsgewinn versprechen würde, wäre ein höherer FSB. Der Marvell ist für 183 MHz statt der üblichen 133 MHz ausgelegt und soll wohl auch 200 MHz schaffen, aber bis jetzt hat noch niemand dafür eine Lösung präsentiert.

Wenn man das z.B. in der OF anpassen könnte, wär natürlich super. Dann müßte nur wieder der Multiplikator angepaßt werden und evtl. noch der Marvell eine Kühlung bekommen.

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Beitragvon MajorTom » 16 Mai 2008, 16:50

Bei meiner BPPC habe ich die Quarz-Oszillatoren für den 68040 und den 603 gesockelt und höher getaktet.
Dadurch wird der Bus-Takt und logischer Weise in gleichem Maße der CPU-Takt erhöht.
Das waren allerdings leicht zu erkennende Metallkanister.
Beim Pegasos und meinem Mac habe ich leider die Oszilatoren noch nicht entdecken können.
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Beitragvon mirko_naumann » 17 Mai 2008, 01:50

Das war ja auch sowas wie "die gute alte Technik", aber so ab 100 MHz war da Schluß. Heutzutage wird das anders gelöst:

http://www.scantec.de/modules.php?name= ... le&sid=397

Beim Pegasos sitzt irgendwo ein Taktgeber, der den Basistakt (i.d.R. 33,333333 MHz) erzeugt. Ein Taktgenerator erzeugt daraus mittels Multiplikatoren die verschiedenen im Sytem verwendeten Frequenzen, z.B.

- 33,333333 MHz (1 x) Standard PCI
- 66,666666 MHz (2 x) PCI/AGP
- 133,333333 MHz (4 x) FSB/Memory
- 1000 MHz (FSB x 7,5) Standard G4
- 1266,666666 MHz (FSB x 9,5) übertakteter G4

Auf der CPU-Karte läßt sich der Multiplikator mittels Lötbrücken ändern, aber für den FSB macht das die OpenFirmware. Wenn man dort den Multiplikator auf 5,5 und damit 183,333332 MHz (wie für den Marvell ursprünglich vorgesehen) oder besser noch 6 für 199,999998 MHz setzen könnte, würde dies die Leistung erheblich verbessern.

Dann könnte man DDR366 bzw. DDR400 Speicher nutzen und den G4 mit bis zu 1299,999999 MHz (FSB 199,999998 MHz x 6,5) betreiben. Aber selbst wenn dann der G4 "nur" mit Multiplikator 6 für 1199,999999 MHz laufen sollte, wäre die Leistung immer noch besser, als bei den obigen knapp 1267 MHz.

Warum der FSB aber von Hause aus auf 133,333333 MHz liegt, ist mir ein Rätsel. Soweit ich weiß, gab es nur Limitierungen wegen dem schrottigen ArticiaS. Vielleicht aus Kompatibilitätsgründen?

Fände ich schade. Wäre doch wohl nicht so schwer, die OF soweit abzuändern, daß man einen alternativen Wert einsetzen könnte ... .

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Beitragvon MajorTom » 17 Mai 2008, 19:04

Den Bustakt in der OpenFirmware einzustellen ist wohl auch ein bischen riskant.
Wenn der Rechner nicht mehr bootet, braucht Mann eine Möglichkeit wieder auf den Standardwert zurücksetzen zu können.
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Beitragvon scv36 » 18 Mai 2008, 12:26

mirko_naumann hat geschrieben:Warum der FSB aber von Hause aus auf 133,333333 MHz liegt, ist mir ein Rätsel. .


Ist eigentlich kein Rätsel.

Wann wurde das Peg II Board entwickelt :?:
Zu der Zeit als die DDR 2100 266 Mhz Module auf dem Markt waren.

Das DDR PC2100 266 MHZ Modul wird mit 133 FSB betrieben und nicht wie Du meinst mit 266 MHZ.

Die 266 MHZ ist die Flankenangabe des Moduls.
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Beitragvon mirko_naumann » 19 Mai 2008, 01:04

@MajorTom

Deswegen schrieb ich ja auch "alternativen Wert". Dies wäre dann eine Variable wie die anderen, die du in der OF konfigurieren kannst und somit einfach mittels entfernter Batterie auf den Ursprungswert zurücksetzbar.

@scv36

Hab mich nicht geirrt. Mir ist schon klar, daß z.B. DDR400 einen 200 MHz Bus hat und nicht mit 400 MHz. Brauchst nur bei meinen obigen Angaben genauer hinsehen - hab mich nicht verrechnet.

Im Übrigen hat es schon während der Entwicklung des Peg2 erheblich schnellere Speichermodule gegeben. Und selbst wenn, wäre es ja möglich mit einem OF Update Anpassungen vorzunehmen, sowie z.B. Brenner mit neuer Firmware auch neue Rohlinge beigebracht bekommen.

Also ich sehe (zumindest keinen technischen) Grund, warum das Peg2 Board nicht wenigstens mit den 183 MHz (Marvell) FSB läuft.

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Beitragvon ThePlayer » 19 Mai 2008, 09:02

Dann frag doch mal bei bPlan an welche gründe gegen eine Bustaktanhebung sprechen.
Ich habe da ehr das gefühl das es am Board liegt und es nicht mehr richtig läuft.
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Beitragvon geit » 19 Mai 2008, 09:37

ThePlayer hat geschrieben:Wie hoch kann man das G4 Modul übertakten ohne das der Peg Instabil wird?
Hat es schon jemand über 1264Mhz geschaft?


Wieso höre ich schon jetzt wieder Sprüche wie:

"Mein Peg geht nicht mehr! Ich hab nichts gemacht! Heul"

"Mein G4 ist einfach so abgeraucht!"

Und ja, es gibt G4 Pegasos Systeme mit 1330 MHz und sogar schneller. Das muß aber die CPU und das Board dafür ausgelegt sein und das sind wohl nur die letzten produzierten Pegasos-Boards. Das der normale G4-1000 dafür geeignet ist darf wohl bezweifelt werden.

Das die Kühlung verbessert werden muß ist wohl genauso klar, wie das die Lebendauer geringer wird. Aber was soll es. Pegasos Systeme gibt es ja mittlerweilse in jedem Baumarkt.

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Beitragvon Nordlicht » 19 Mai 2008, 21:17

Hallo zusammen !

Um geit jetzt ganz zur Verzweiflung zu treiben die für mich theoretisce Frage :

Kann der CPU-Takt eigentlich während des Betriebs umgestellt werden ?
Ich erinnere mich an x86 Systeme mit dem Turboknopf. Aber so ließe sich die schnellere Alterung der CPU in Grenzen halten, wenn die Mehrleistung nur bei Bedarf abgerufen wird.

Gruß
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Beitragvon mirko_naumann » 19 Mai 2008, 23:36

@Nordlicht

Theoretisch: Ja. Dazu müßte der Multiplikator auf dem CPU-Modul im laufenden Betrieb geändert werden.

Praktisch: Wohl eher nein (besonders mit der billigen Schaltervariante). Für einen stabilen Switch bräuchte es eine extrem schnelle und auch nicht ganz einfache Schaltung, die im richtigen Zeitpunkt (im Tiefpunkt des FSB Taktes) den Multiplikator ändert. Halte ich aber nicht für sinnvoll.

Wenn schon, dann sollte es eine Schaltung sein, die ein dynamisches Switchen beherrscht, d.h. die Taktung wird an die CPU-Last angepaßt. Das würde Energie sparen und die Lebensdauer der CPU erhöhen. Dazu müßten noch mehrere Stufen (verschiedene Multiplikatoren) und eine I/O Schnittstelle integriert werden, über die ein Tool die Stufen (und damit den Takt) hoch- bzw. runterregelt.

Und falls es doch so ein primitiver Schalter sein soll, dann darf nur im abgeschalteten Zustand geswitcht werden, so wie z.B. bei der Multi-Kickstart Platine.

Noch eine Lösung (eignet sich gut zum Testen): auf dem CPU-Modul wird anstatt der Brücken links ein 4-fach SMD DIL-Schalter mit 1,27 mm Raster und rechts (in Ermangelung passender DIL-Schalter) ein 1-fach (notfalls auch ein 2-fach) SMD DIL-Schalter mit 2,54 mm Raster aufgelötet. Damit lassen sich dann bequem alle Multiplikatoren gemäß Liste durchprobieren.

Aber wie immer gilt: die CPU muß gut genug gekühlt werden!!!

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Beitragvon mk » 20 Mai 2008, 01:25

mirko_naumann hat geschrieben:@Nordlicht

Theoretisch: Ja. Dazu müßte der Multiplikator auf dem CPU-Modul im laufenden Betrieb geändert werden.

Praktisch: Wohl eher nein (besonders mit der billigen Schaltervariante). Für einen stabilen Switch bräuchte es eine extrem schnelle und auch nicht ganz einfache Schaltung, die im richtigen Zeitpunkt (im Tiefpunkt des FSB Taktes) den Multiplikator ändert. Halte ich aber nicht für sinnvoll.

Wenn schon, dann sollte es eine Schaltung sein, die ein dynamisches Switchen beherrscht, d.h. die Taktung wird an die CPU-Last angepaßt. Das würde Energie sparen und die Lebensdauer der CPU erhöhen. Dazu müßten noch mehrere Stufen (verschiedene Multiplikatoren) und eine I/O Schnittstelle integriert werden, über die ein Tool die Stufen (und damit den Takt) hoch- bzw. runterregelt.

Und falls es doch so ein primitiver Schalter sein soll, dann darf nur im abgeschalteten Zustand geswitcht werden, so wie z.B. bei der Multi-Kickstart Platine.

Noch eine Lösung (eignet sich gut zum Testen): auf dem CPU-Modul wird anstatt der Brücken links ein 4-fach SMD DIL-Schalter mit 1,27 mm Raster und rechts (in Ermangelung passender DIL-Schalter) ein 1-fach (notfalls auch ein 2-fach) SMD DIL-Schalter mit 2,54 mm Raster aufgelötet. Damit lassen sich dann bequem alle Multiplikatoren gemäß Liste durchprobieren.

Aber wie immer gilt: die CPU muß gut genug gekühlt werden!!!


Und wie immer gilt: Selbst eine Stickstoffkühlung schützt eben NICHT vor Zerstörung bei Übertaktung! Denn diese findet eben schon lange nicht mehr nur durch Temperatureffekte, sondern auch durch Migration statt!
(Materialwanderung bei zu hoher Stromdichte, letztere wird zwangsläufig durch erhöhten /zu hohen Takt erzeugt!)

Ich muss Geit hier recht geben, offenbar scheint es zu viele Peg zu geben, und diese spott billig zu sein, wenn man solche durch Übertaktung mutwillig zerstören oder doch zumindest die Lebensdauer mutwillig drastisch verkürzen will!

Und das um minimale, nicht wirklich fühlbare (dazu benötigte es wenigstens um 40%), also nur messtechnisch feststellbare Erhöhung des Durchsatzes zu erhalten. Noch dazu ziehen ja andere Teile nicht mit. Also 23% Takterhöhung bringen keinesfalls 23% Mehrleistung.

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Beitragvon judas » 20 Mai 2008, 18:11

Was ist ein Peg ? >> ein Hobby
Was ist Übertakten ? >> ein Hobby

Beides hat den gleichen Sinn/Unsinn ...

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Beitragvon analogkid » 20 Mai 2008, 18:22

judas hat geschrieben:Was ist ein Peg ? >> ein Hobby
Was ist Übertakten ? >> ein Hobby


Damit man dem einen Hobby so lange wie möglich nachgehen kann, sollte man das andere Hobby aber besser sein lassen...
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Beitragvon ThePlayer » 20 Mai 2008, 18:50

Naja so schnell wird die CPU nicht die Grätsche machen.
Ich hatte auch Jahrelang meine gebrauchte 060er von 50 auf 60Mhz übertaktet und alles war i.O.
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Beitragvon mirko_naumann » 21 Mai 2008, 00:39

Irgendwie ist Übertakten auch eine Art Sport.
Dabei geht es nicht immer nur um eine "spürbare" Leistungssteigerung. Die Frage nach dem Machbaren ist genauso wichtig. Deswegen gibt's auch Leute, die schon so banale Dinge wie Taschenrechner übertakten.

Im Falle von Nordlicht ging es auch um die Machbarkeit. Dynamische Übertaktung für den Pegasos fände ich gar nicht mal so schlecht. Nur die Nachrüstung ist eben keine Kleinigkeit. "Migration" wäre aber dann kein Thema mehr.

Hab ich sogar auf meinem Handy (XDA Mini S bzw. HTC Wizard 200). Normal sind dort 195 MHz, aber da der TI OMAP auch noch mit 299 MHz läuft, wird die Taktung dynamisch (also bedarfsorientiert) von 99 bis 299 MHz geregelt. So habe ich mehr Power wenn nötig und der Akku hält auch deutlich länger.

Vielleicht wird sowas mal bei einem unserer zukünftigen Rechner integriert.

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Beitragvon judas » 21 Mai 2008, 14:50

Dynamische Taktung gibts bei Laptops schon seit vielen Jahren.

Viele CPUs lassen sich locker übertakten, aber das gefällt den Herstellern nicht. Daher haben Intel und Amd oft den Multiplikator "gelockt" und jetzt muss man die Busse hochdrehen.
Das ist aber wieder heikel, da die Bridges oft nicht so gut übertaktet werden können, wie die CPUs ...

Defekt wird keine CPU durch blose Übertaktung (.. wenn man die Finger von der Spannung lässt.) Trotzdem muss man extrem gut testen, denn oft verrechnet sich dann die FPU oder die Stabilität nimmt ab... hier sind Künstler gefragt :wink:

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Beitragvon Andreas_Wolf » 22 Mai 2008, 03:08

> 199,999998 MHz [...] 1299,999999 MHz ([...] 199,999998 MHz [...]) [...] 1199,999999 MHz

0,9 Periode = 1 (den mathematischen Beweis spare ich mir mal). Unmittelbar davor im selben Beitrag schriebst du ja auch "1000 MHz" und nicht "999,999999 MHz".


> Das muß aber die CPU und das Board dafür ausgelegt sein und das sind wohl
> nur die letzten produzierten Pegasos-Boards. Das der normale G4-1000
> dafür geeignet ist darf wohl bezweifelt werden.

In der letzten Charge wurde nicht mehr der "normale G4-1000" verbaut? Welcher denn dann?

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Beitragvon mirko_naumann » 23 Mai 2008, 00:06

Jaja, die Rundungsfehler. Da war der WM5-Rechner aus meinem Handy Schuld. Wenn man einen nicht so beschränkten Rechner nimmt, stimmts wieder:

Also der Basistakt hat exakt 33,333333 MHz (auf 6 Nachkommastellen abgeschnitten, nicht Periode). Das dürfte so eine Art Standard bei Quarzen mit Nachkommawerten sein.

Somit hat der FSB (OF-Multiplikator = 4) 133,333332 MHz.

Ein 1 GHz G4 arbeitet dann mit genau 999,99999 MHz.

Übertaktet (Multiplikator 9,5) sind es exakt 1266,666654 MHz.

Kann man sich übrigens auch mit .properties in der OF anzeigen lassen.

Solche Zahlen sind aber unhandlich und die auf- oder abgerundeten Nachkomma-Werte unerheblich. Die Auflistung sollte nur die Zusammenhänge verdeutlichen.

@judas

> Dynamische Taktung gibts bei Laptops schon seit vielen Jahren.

Schon klar. Aber vielfach funktioniert sie nicht dynamisch, eher mit ganz wenigen Festwerten, Bindung an Akku-/Netzbetrieb oder ist fest. Wenn man die Dynamik haben will, braucht es Extra-Tools, bei denen man auch Schwellen und Stufen einstellen kann. War bei meinem Handy genauso.

Im Falle von Intel haben die aktuellen Laptop-CPUs z.B. der T9300 (2,5 GHz) ein Feature eingebaut, wo im Single-Core Betrieb der Takt etwas hochgefahren wird (so um die 200 MHz). Für mehr brauchts wieder spezielle Tools.

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Beitragvon mk » 23 Mai 2008, 10:47

mirko_naumann hat geschrieben: Jaja, die Rundungsfehler. Da war der WM5-Rechner aus meinem Handy Schuld. Wenn man einen nicht so beschränkten Rechner nimmt, stimmts wieder:
Also der Basistakt hat exakt 33,333333 MHz ...

Ausgemachter Blödsinn, so "exakt" ist kein einziger Quarz! Ja noch nicht einmal ein zigfach teurerer TCXO schafft auch nur annähernd eine solche Genauigkeit!
Bei den hier meist eingesetzten, mit 50ppm qualifizierten Quarzen _SCHWANKT_ die Frequenz (hauptsachlich temperturabhängig, aber auch alterungsbedingt) zwischen 33.331666 und 33,335000 MHz!

Vergiss übrigens Deine (als Beschriftung) abgeschnittenen Frequenzwerte! Wie auch für etliche andere Quarze mit "krummen" Frequenzen kommen die Frequenzen vom Einsatzzweck, ergeben sich also RÜCKWÄRTS berechnet aus Zielfrequenz(en) und Faktoren (letztere immer zusammengesetzt aus ganzzahligen (auch Kombinationen aus) Teilern u/o Multiplikatoren)! In diesen Fall ist der Nenn /angestrebte Mittelwert also wirklich 3 Periode, also 100/3 Mhz!

mirko_naumann hat geschrieben: Ein 1 GHz G4 arbeitet dann mit genau 999,99999 MHz.

Vergiss es einfach. Der Takt kann gar nicht so genau sein, der ist noch nicht einmal stabil, sondern _BEWEGT_ sich (vor allem temperturabhängig s.o.) zwischen 999,95000 und 1000,05000 MHz!

In übrigen kannst Du auch alle im Rechner angezeigten Frequenzwerte als Unfug (bestenfalls als groben Schätzwert) verbuchen, da die Anzeige genau um die Toleranz abweichen kann, die eigentlich erfasst werden soll! Denn nirgends in solchen Computern ist wenigstens eine, um eine Größenordnung genauere Zeitbasis vorhanden, die eine Messung überhaupt zulassen würde!
Und oft genug wird sogar nur der in Frequenz umgerechnete Multiplikator angezeigt, was völligen Unsinn liefert, wenn da ein ganz anderer Quarz (zum Beispiel einer mit 20 Mhz) eingebaut wurde!

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Beitragvon Thore » 23 Mai 2008, 12:40

Mal so 3 Anmerkungen/Fragen:

1. Ist der Peggy mit 1200 MHz deutlich schneller als mit "nur" 1 GHz? (Ich mein ja nur, weil mit 1 GHz ich das Gefühl hab der ist schneller als der AMD64 an meinem Arbeitsplatz in der Firma...)
2. Klar schwanken die physikalischen Frequenzwerte, aber rechnen tut man eben mit den mathematischen (optimalen) Werten. In diesem Sinne: Beide haben recht, die Schwankungen sind sowieso nur mininal.
3. Nur so aus Fun der mathematische Beweis, daß 0.9999 (periode) = 1 ist

0,9999 = x | * 10
9,9999 = 10x | Subtrahieren (von unten nach oben)
----------------
9 = 9x | : 9
1 = x
und da x = 0,9999 so ist 0,9999 = 1
http://www.disk-doktor.de

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Beitragvon mk » 23 Mai 2008, 13:51

ThePlayer hat geschrieben: Naja so schnell wird die CPU nicht die Grätsche machen.
Ich hatte auch Jahrelang meine gebrauchte 060er von 50 auf 60Mhz übertaktet und alles war i.O.

Der 68060 spielt in einer ganz anderen Liga als der 7447! Bei 68060 war die Struktur noch ein mehrfaches größer und die Stromdichten ein vielfaches geringer! Dadurch spielte die Migration also noch gar keine Rolle!


judas hat geschrieben: ... Defekt wird keine CPU durch blose Übertaktung ...

Judas garantiert also das keine CPU durch blosse Übertaktung defekt geht!
Demnach stellt Judas also persönlich einen (natürlich kostenlosen) Ersatz für jede CPU bereit, die sich nicht an seine Garantie hält!

judas hat geschrieben: ... Viele CPUs lassen sich locker übertakten, aber das gefällt den Herstellern nicht. ...

Die Hersteller
- messen die CPUs nur aus Spass aufwendig einzeln aus
- stufen also einen Großteil der produzierten CPUs nur aus lauter Spass niedriger ein
- verzichten also aus reinen Spass auf massiv höhere Einnahmen, die sich mit höher eingestuften CPUs erzielen lassen!
Sie machen also gerne (aus reinen Spass) noch höhere Verlusste als sie in einigen Bereichen sowieso schon haben! (Vor kurzen hat wieder ein Speicherhersteller aufgegeben.)

Judas: Wenn Du mal verstanden hast was MTBF ist, und was sich für Konsequenzen für die Hersteller daraus über Gewährleistungen /Garantien ergeben, dann komme wieder.
Ansonsten kannst Du davon ausgehen, das die CPUs genau so hoch eingestuft werden, das der angegebene MTBF noch gehalten werden kann.

Oder willst DU etwa gar absichlich für eine Bereicherung dieser Bildersammlung um ein paar PPCs sorgen?
http://www.dau-alarm.de/g_cpu5.html


Noch mal der Hinweis: Bei den Aufbau und Strukturbreiten heutiger GHz CPus schädigt jede, wirklich jede auch nur kurzzeitige /zeitlich begrenzte Übertacktung den Halbleiter! Das geht also immer auf Kosten der Lebensdauer!
Und nochmal: Es geht schon lange nicht mehr nur um (kurzfristiges) Durchbrennen durch Überhitzung, (welchem man durch bessere Kühlung entgegenwirken kann) sondern vor allem um Migration (Materialwanderung) die durch die bei Übertacktung überhöhten Stromdichten hervorgerufen wird!


PS: Komischwerweise erzählen die Übertakter immer nur etwas von den maximal erreichten Übertaktungen, aber niemals wieviele CPUs sie dabei abgefackelt haben und wieviele Boards gleich mit drauf gingen!

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Beitragvon mk » 23 Mai 2008, 15:04

Thore hat geschrieben: 1. Ist der Peggy mit 1200 MHz deutlich schneller als mit "nur" 1 GHz?

Gefühlt: eindeutig nein
Da müsstest Du schon zwei Rechner direkt nebeneinander stellen, um den "schnelleren" Rechner eindeutig zu identifizieren. Die "interne" Uhr eines Menschen ist viel zu ungenau /von viel zu vielen externen Faktoren abhängig, da braucht es wenigstens um 40% Unterschied um das zu "fühlen".

Thore hat geschrieben: 2. Klar schwanken die physikalischen Frequenzwerte, aber rechnen tut man eben mit den mathematischen (optimalen) Werten.

Du meinst also 1760 Sekunden im Jahr sind mathematisch völlig zu vernachlässigen?

Thore hat geschrieben: In diesem Sinne: Beide haben recht, die Schwankungen sind sowieso nur mininal.

Also das Dein Bus/Zug etc. in einem Jahr dann bereits seit knapp einer halben Stunde auf und davon ist, Du also deren Rücklichter nicht einmal mal mit einen Fernrohr mehr sehen wirst, ist nur eine minimale Abweichung?

Nebenbei stimmt seine Behauptung: "Übertaktet (Multiplikator 9,5) sind es exakt 1266,666654 MHz. Kann man sich übrigens auch mit .properties in der OF anzeigen lassen." eben nicht!

Denn .properties zeigt weder Multiplikator noch Takt an.
Und selbst wenn es letzteres anzeigen würde, lies noch einmal die Ausführungen über die Aussagequalitität solcher Anzeige! (fehlende (genauere) Messbasis)...

Thore hat geschrieben:0,9999 = x | * 10
9,9999 = 10x

nö!
9,999 = 10x ! Sonst wäre 9,999 /10 = 0,999 und das kann nicht sein, denn da fehlen noch 0,0009!

0,9 x 10 = 9
9 - 0,9 = 8,1
8,1 / 9 = 0,9
0,9 = 0,9

0,99 x 10 = 9,9
9,9 - 0,99 = 8,91
8,91 / 9 = 0,99
0,99 = 0,99

...

0,99999... = 0,99999... !

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Beitragvon Thore » 23 Mai 2008, 15:53

Ja, ne halbe Stunde aufs Jahr gerechnet ist wenig, außerdem hast du ja selbst gesagt, daß man von dem Geschwindigkeitsunterschied nicht viel merkt.
Kannst auch mal Dioden durchmessen, die haben alle nen anderen Wert der draufsteht, und auch die sind nach der 2. oder 3. Stelle nach dem Komma anders, und auch das ist vernachlässigbar. Wäre der Fehler gravierend, müssten die Hersteller alle ihre Ware wieder zurückrufen....

Ich dachte auch erst dies sei ein Thread über die Multiplikatoren der G4-Karte und nicht über vernachlässigbare Fehler im Nachkommastellenbereich...

Wenn einer seine CPU zu hoch übertaktet und diese Schaden nimmt, dann kann ich nur sagen, selbst schuld. Eine Übertaktung auf 12xx MHz ist aber sicher nicht so schädlich bei ausreichender Kühlung. Zu hohe Taktrate bringt sowieso nichts, wenn das Bussystem das nicht mitmacht. Außerdem reichen mir 50 MHz im A2000 und 1GHz im Pegasos 2. Alles andere ist "Bastelhobby".

Und für den Beweis: Wer die Beiträge mitgelesen hat, und auch meinen vorangegangenen Satz, der hat gemerkt, daß die Zahlen periodisch sind und daher unendlich viele 99999999 haben, und aufgrund fehlendem Periodenzeichen und Speicherplatz habe ich eben einfach nur die ersten 4 9er hingeschrieben. Einfach nächstes mal zweimal lesen und einmal dann richtig antworten.

Beweis für 1/3:
0,3333 = x
3,3333 = 10x

3 = 9 x
1 = 3 x und damit ist x = 1/3

Für alle "mk"s nochmal: nach der Komma ist eine periodisch, infinitessimal große Nummer, und bei *10 kommt dann hinten keine 0 nach.....
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Beitragvon mk » 23 Mai 2008, 16:24

Thore hat geschrieben: Für alle "mk"s nochmal: nach der Komma ist eine periodisch, infinitessimal große Nummer, und bei *10 kommt dann hinten keine 0 nach.....

Für alle "Thore"s nochmal:
Du kannst nicht "nach Bedarf" mal eine Stelle dranbasteln oder weglassen!
Ansonsten ist 0,91 (91 Periode) = 0,92! Der "Beweis":
0,91 = x | x10
9,19 = 10 x | sub (hier wurde genau nach Deinen Angaben ja "nur" eine weitere Stelle der Periode drangebastelt!)
8,28 = 9 x | :9
0,92 = x
also ist:
0,91 = 0,92 ! Oder? ... ist Deine ganze "Beweisführung" einfach nur unbrauchbar!

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Beitragvon mk » 23 Mai 2008, 17:56

Thore hat geschrieben: Ja, ne halbe Stunde aufs Jahr gerechnet ist wenig,

Es ist viel. Mit solchen Toleranzen wären die Amis nie auf den Mond und zurück gekommen! Andere Planeten und Kometen mit Sonden anzufliegen wäre damit erst recht nicht möglich gewesen!

Thore hat geschrieben: außerdem hast du ja selbst gesagt, daß man von dem Geschwindigkeitsunterschied nicht viel merkt.

Darum ging es aber nicht, sondern darum das sich mirko sich darauf festlegte, das die von ihm 8 stellig angegebenen (und bis 10 stellig als Takt weiter berechneten) Frequenzen "exakt" /"genau" seien!

Wenn aber bereits in der 5.Stelle die (von allen Herstellern angegebene) Toleranz vorliegt, kann es demzufolge ohne Berücksichtigung eben dieser gar nicht "exakt" und "genau" sein!

Thore hat geschrieben: Wäre der Fehler gravierend, müssten die Hersteller alle ihre Ware wieder zurückrufen....

Quatsch, Du hast den Schrott gefälligst selbst zu entsorgen!

Vielleicht entsinnst Du dich noch, der erste Pentium rechnete sogar bis in die vierte Stelle falsch, trotzdem hat Intel nur einen Bruchtteil davon ausgetauscht! Und das auch erst nach massiven Druck!

Thore hat geschrieben: Wenn einer seine CPU zu hoch übertaktet und diese Schaden nimmt, dann kann ich nur sagen, selbst schuld. Eine Übertaktung auf 12xx MHz ist aber sicher nicht so schädlich bei ausreichender Kühlung.

Nochmals: Es geht nicht um die Kühlung, der 7447 hat dort sogar einiges an Reserven, sondern es geht um Stromdichte und Migration!
Und dort ist es wie mit einem Druckkessel. Solange der mit weniger als 100% belastet wird, lebt solcher vergleichweise lange, aber schon geringfügige Überlastung wird Dir die Lebensdauer rapide verkürzen!

Aber bitte macht nur eure Pegs kaputt! Auf Morphzone verlangt jetzt schon einer ernstlich für ein G4 Modul mehr als den Neupreis! Das lässt sich doch bestimmt noch gewaltig steigern und ich kann mir auf diese Weise durch meinen nicht übertakteten, aber bis dahin dann zigfach im Preis gestiegenen Peg mal meine Altersrente sichern! :twisted:

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Beitragvon mirko_naumann » 24 Mai 2008, 03:55

Man gebe in der OF ein:

cd /cpus/PowerPC,74x7
.properties

und oh Wunder! da stehen alle relevanten Taktungen inkl. der CPU. Wer den Multiplikator geändert hat, kann dort den "Erfolg" dieser Maßnahme überprüfen.

Bei mir stehen da wie bereits zuvor geschrieben 1266,666654 MHz (schon klar, daß dies der von der OF errechnete und nicht tatsächliche im Toleranzbereich variierende Wert ist).

Aber was weiß ich schon - hab ja die Weisheit nicht so großzügig mit der Schöpfkelle zu mir genommen wie offenbar Mario ... .

Zum Basistakt:

Die Angabe (auf maximal 6 Nachkommastellen abgeschnitten) ist ein Soll- oder Nennwert, mit dem überall gerechnet wird. Mit einer festen Stellenzahl (Vorkomma+Nachkomma) wie Mario meint, hat das nix zu tun. Für die Vorkommastellen gibt's keine Beschränkung. Und die Perioden, von denen ihr immer wieder anfangt, benutzt auch keiner.

Selbstverständlich darf der tatsächliche Wert im Rahmen einer festgelegten Toleranz davon abweichen. Das ist aber (wie auch bei anderen Elektronikbauteilen) wurscht und niemand interessiert sich dafür, außer vielleicht für Präzisionsanwendungen (Raumfahrt, Forschung etc.).

So, jetzt dürft ihr euch wieder kloppen und vom Thema abweichen.

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Beitragvon mk » 24 Mai 2008, 07:41

mirko_naumann hat geschrieben: cd /cpus/PowerPC,74x7
.properties

Ah, Danke für Tipp.
Hast Du eine ausführlichere Beschreibung für die OF gefunden? Alle die ich hier habe, nennen diese Möglichkeit nicht mal im Ansatz. :(

mirko_naumann hat geschrieben: ... (schon klar, daß dies der von der OF errechnete und nicht tatsächliche im Toleranzbereich variierende Wert ist).
... Selbstverständlich darf der tatsächliche Wert im Rahmen einer festgelegten Toleranz davon abweichen.

Warum schreibst Du dann erst:
"Also der Basistakt hat _EXAKT_ 33,333333 MHz" und
"Ein 1 GHz G4 arbeitet dann mit _GENAU_ 999,99999 MHz.",
wenn Du nun angeblich schon gewusst haben willst, das dies weder "exakt" noch "genau" ist?
Der von Dir angegebene Wert ist nun mal in rund 9999 von 10000 Fällen eben nicht "exakt" u/o "genau" sondern bei Verwendung solcher Wörter einfach nur falsch! DIe letzten 4 Stellen enthalten einfach nur Humbug! Und selbst der eine Fall, wo er gerade mal kurzzeitig stimmte, kann in der nächsten Sekunde schon wieder abweichen! (Temperturabhängigkeit, Jitter).

In weiteren ist Deine Wortwahl "darf" festgelegte Toleranz" komisch. Als wenn man Toleranzen befehlen könnte! Wenn Du wüsstest, wieviel Mehraufwand an technischen Maßnahmen (KOSTEN!) es bedarf, um die Toleranz von Quarzen auch nur unter 100ppm zu bringen! Und bei diesen Temperaturprofil in Computern sind Quarz Toleranzen unter 50ppm sogar nur noch per vielfach teueren und stromfressenden TCXO möglich! Und was denkst Du, warum man seit Jahren versucht Atomuhren bezahlbar /massentauglich zu bekommen?

mirko_naumann hat geschrieben: Selbstverständlich darf der tatsächliche Wert im Rahmen einer festgelegten Toleranz davon abweichen. Das ist aber (wie auch bei anderen Elektronikbauteilen) wurscht und niemand interessiert sich dafür, außer vielleicht für Präzisionsanwendungen (Raumfahrt, Forschung etc.).

Du hast entweder absolut keine Ahnung welche Auswirkungen solche Toleranzen in der heutigen ALLTAGSTECHNIK haben, oder Du versucht zu vertuschen, das Dein Fehlgriff (nicht Berücksichtigen dieser Toleranzen) keineswegs nur in exotischen, sondern heutzutage in sehr vielen alltäglichen Fällen über Funktionieren und nicht Funktionieren, ja in etlichen Fällen sogar über Tod und Leben entscheidet!

Eine solche Toleranz wäre beim digitalen Satellitenradio zwar "nur" ein völlig andererer Sender, aber beim (GPS) Navi gleich mal der Unterschied ob Dein Auto auf einer Straße fährt oder in eine 2 km (!) entfernte Schlucht stürzt!
Oder wahlweise landet dann halt ein Airbus statt auf der Landebahn in einer solchen, oder knallt halt gegen einen Berg, (was die Anzahl der Toten gegenüber Deinem Autoabsturz "nur" aufs hundertfache erhöhen würde) aber nach Deiner Aussage intereressiert sich ja niemand dafür?!

(Und nebenbei: Schon bei einer 10fach geringeren Abweichung geht es bei Strychnin ebenfalls um den Unterschied zwischen Leben und Tod. Blöd wenn der Analysecomputer das dann ebenfalls unter "wurscht und niemand interessiert sich dafür" abbuchen würde!)

Aber auch in direkt zum vorliegenden Fall vergleichbaren Computern kann man diese Toleranz in vielen Fällen eben NICHT mehr vernachlässigen! Man denke an zeitabhängige Überwachungen und Steuerungen oder auch an Arbeitszeit Erfassungssysteme!

Was denkst Du was passiert wenn solche in einen Jahr rund eine halbe Stunde falsch gehen?
Zum Beispiel eine Schranke geht erste eine halbe Stunde später zu. (Also natürlich nachdem ein vollbesetzter Zug und ein Tankwagen mit einer Aufsehen erregenden Explosion kollidiert sind.)

Oder durch einen vergleichbaren Zeitfehler bei der der Steuerung der Enegieversorgung würde Dein Herzschrittmacher auch nur wenige Minuten keinen Strom erhalten?

Es wäre sicherlich auch schon spannend, wie Du reagieren würdest wenn Du nach einem Jahr Betriebsangehörigkeit durch eine im Computer abweichende Uhrzeit jeden Tag eine halbe Arbeitsstunde (wegen nicht genehmigter Überstunden) nicht bezahlt, ja Du sogar noch eine Abmahnung für das halbstündliche Zuspätkommen an jeden Morgen erhalten würdest!

Und in übrigen ist die Toleranzangabe eine der ersten und wichtigsten Parameter die mir ein Quarz /Quarzoszi Hersteller abverlangt, wenn ich bei ihm ein Angebot (u.a. Preise) einhole bzw. solche Teile bestelle!

Nachtrag:
Selbst Dein Computer würde nicht funktionieren, wenn deine CPU auch nur Strukturfehler mit einer 10fach geringeren Toleranz als der hier diskutierten aufweisen würde!
Aber auch das wirst Du sicherlich ignorieren, denn wie schriebst Du doch gerade: "Das ist aber (wie auch bei anderen Elektronikbauteilen) wurscht und niemand interessiert sich dafür,..."

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Beitragvon mirko_naumann » 27 Mai 2008, 00:14

mk hat geschrieben:Hast Du eine ausführlichere Beschreibung für die OF gefunden?


Vielleicht diese hier http://www.freescale.com/files/32bit/do ... AN2738.pdf da steht es beschrieben, aber auch mit dem Pegasos2-Handbuch (.properties Kommando) und ein bisschen Neugier (Pfade abklappern) kommt man drauf.

Kleines Vorwort

Bei manchen deiner Beiträge beschleicht einen ein Gedanke wie "zuviel Koffein"?

Komm mal ein bisschen runter. Mußt dich nicht immer so reinsteigern. Das liest sich ja schon fast wie der Schwachsinn, den die Fernsehprediger bei den Amis von sich geben ;-) .

Ich will mal versuchen ein paar Unklarheiten aufzuklären, ohne gleich ein Buch schreiben zu müssen:

mk hat geschrieben:Warum schreibst Du dann erst:
"Also der Basistakt hat _EXAKT_ 33,333333 MHz" und
"Ein 1 GHz G4 arbeitet dann mit _GENAU_ 999,99999 MHz.",
wenn Du nun angeblich schon gewusst haben willst, das dies weder "exakt" noch "genau" ist?
Der von Dir angegebene Wert ist nun mal in rund 9999 von 10000 Fällen eben nicht "exakt" u/o "genau" sondern bei Verwendung solcher Wörter einfach nur falsch! DIe letzten 4 Stellen enthalten einfach nur Humbug! Und selbst der eine Fall, wo er gerade mal kurzzeitig stimmte, kann in der nächsten Sekunde schon wieder abweichen! (Temperturabhängigkeit, Jitter).


Für den Basistakt ist der Nennwert und nicht der tatsächliche Wert einschließlich aller möglichen Abweichungen maßgeblich. Aus diesem ergeben sich dann die rechnerischen (Basistakt x Multiplikator(n)) Werte für CPU, FSB etc.. Nur die rechnerischen Werte habe ich als exakt / genau bezeichnet. Alles andere anzunehmen ist unsinnig.

mk hat geschrieben:In weiteren ist Deine Wortwahl "darf" festgelegte Toleranz" komisch. Als wenn man Toleranzen befehlen könnte! Wenn Du wüsstest, wieviel Mehraufwand an technischen Maßnahmen (KOSTEN!) es bedarf, um die Toleranz von Quarzen auch nur unter 100ppm zu bringen! Und bei diesen Temperaturprofil in Computern sind Quarz Toleranzen unter 50ppm sogar nur noch per vielfach teueren und stromfressenden TCXO möglich! Und was denkst Du, warum man seit Jahren versucht Atomuhren bezahlbar /massentauglich zu bekommen?


Ist doch ganz einfach: Wenn jemand einen Rechner designt, legt er für die einzelnen Bauteile Werte mit Toleranz fest (Widerstände, Kondensatoren ... und eben auch für den Basistakterzeuger. Der Hersteller der Bauteile offeriert diese unter Angabe diverser Daten (einschließlich der Toleranz) und die Einhaltung garantiert er durch Qualitätskontrollen.

Erfüllt ein Bauteil die Vorgaben nicht, wird's nachher nicht gekauft. Innerhalb dieser Vorgaben (Toleranz) darf das Bauteil aber jeden Wert haben. Je näher dran, desto besser. Ist aber kein Muß, denn dafür heißt es Toleranz.

So ähnlich hast du das auch zwischen deinen blumigen Umschreibungen eingefügt.

Kleiner Nachtrag

"wurscht und niemand interessiert sich dafür"

Da muß ich mich mal selbst zitieren:

mirko_naumann hat geschrieben:Selbstverständlich darf der tatsächliche Wert im Rahmen einer festgelegten Toleranz davon abweichen.


Gemeint war hier die Abweichung vom rechnerischen Sollwert für die CPU (z.B. 1 GHz) innerhalb der errechneten CPU-Toleranz ((Basistakt +/- Toleranz) x FSB-Multiplikator x CPU-Multiplikator).

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Beitragvon Thore » 27 Mai 2008, 10:35

@mk
Zum mathematischen Beweis, daß 0,9999 (Periode) = 1 ist, verweise ich an dieser Stelle auf das Buch

Repetitorium der Höheren Mathematik

welches man als Informatik-Student (neben Bronstein) empfiehlt bekommt. Ich kann Dir die Seite auch gerne mal einscannen, oder die ISBN geben, ist ein sehr interessantes Buch, hat mir beim Studium doch sehr geholfen.
Ich habe auch keine weitere Zahl "einfach drangehängt", sondern die ist schon vorhanden, weil sie periodisch ist.

Desweiteren verstehe ich die Diskussion nicht mehr. Es weiß inzwischen jeder daß mit exakten mathematischen Werten gerechnet wird und die tatsächlichen eine Toleranz aufweisen (die sich wie schon öfters erwähnt durch äußere Einflüsse leicht ändern kann). Auch ein Übersprechen/Migration kann/könnte bei zu hohen Frequenzen auftreten, ebenso wie eine Überhitzung, das ist wohl auch jedem klar, der sich mit Übertaktung mal auseinandergesetzt hat.
Eine Abweichung an der 5. Nachkommastelle wird diese Probleme aber nicht verursachen, und deshalb ist diese Toleranz auch nicht gravierend.
Die Frage ist, ob bei einer Taktung von etwas über 1200 MHz diese Probleme auftreten. Bei höherer Taktung, so habe ich in Erinnerung, startet die gute Peggy ja wohl nicht.

PS: Bevor nun wieder Nirvana-Botschaften kommen: Ich werde meinem G4 nicht übertakten, mich interessiert einfach nur das Thema.
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Beitragvon mirko_naumann » 28 Mai 2008, 00:14

Ich verstehe diesen ganzen mathematischen Wettstreit nicht, aber manche brauchen das wohl ... .

Thore hat geschrieben:Bei höherer Taktung, so habe ich in Erinnerung, startet die gute Peggy ja wohl nicht.


Mit Multiplikator = 10 (runde 1333 MHz) startet mein G4 (und nur der G4) jedenfalls nicht mehr. Ich denke, daß trifft auf die meisten zu, aber es kann produktionsbedingt auch andere geben.

Interessant wäre aber, ob er auch noch mit 1283 MHz (der Marvell / FSB liefe dann mit den ursprünglich geplanten 183 MHz) startet, bzw. mit auf 200 MHz übertaktetem FSB bei 1300 MHz.

Bevor die Diskussionen wieder losgehen: das sind gerundete rechnerische Werte und zudem kein Aufruf zum Overkill - nur Neugier.

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Beitragvon Thore » 29 Mai 2008, 10:07

Ich habe eben gelesen, dass der Apple Mini einen Prozessortakt des G4 von 1,42 GHz hat. Wenn der G4 baugleich ist, dann könnten die 1,2 GHz (Prozessortechnisch gesehen) kein großen Schaden verursachen. Wenn das G4-Board des Pegasos da nicht mitspielen sollte, frage ich mich wieso diese Multiplikatortabelle drauf ist...

@mirko
Der mathematische Wettstreit ist nach der Buchempfehlung meinerseits beendet :wink:
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Beitragvon mirko_naumann » 02 Jun 2008, 01:42

Dieser G4 ist mit Sicherheit aus einer anderen Serie (verbesserte Fertigung, geringere Strukturbreite, etc. ) und eher nicht übertaktet.

Auf einem angepassten Modul (Spannung, Multiplikator) würde er schon laufen (auch mit über 1,6 GHz). Dem Board ist die Taktung ja egal. Sieht nur nicht so aus, als wenn da jmd. was anpassen würde und selber machen fällt wohl aus wegen dem Prozessorlöten. Von den (vor langer Zeit) angekündigten Genesi Modulen kommt leider auch nix.

Die verschiedenen Multiplikator-Möglichkeiten sind wegen den verschiedenen CPU-Möglichkeiten da. Ist quasi ein Universalmodul.

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Beitragvon Andreas_Wolf » 18 Feb 2009, 12:07

> Ich habe eben gelesen, dass der Apple Mini einen Prozessortakt des G4 von
> 1,42 GHz hat. Wenn der G4 baugleich ist, dann könnten die 1,2 GHz
> (Prozessortechnisch gesehen) kein großen Schaden verursachen.

Er ist nicht baugleich. Im Pegasos II werkelt ein MPC7447, im MacMini ein MPC7447A. Aber selbst wenn sie baugleich wären (was sie nicht sind), müssten einzelne Exemplare nicht mit der selben Frequenz laufen können. CPUs werden am Ende des Produktionsprozesses generell noch mal nach maximal möglicher Frequenz gesiebt und entsprechend klassifiziert.


> Dieser G4 ist mit Sicherheit aus einer anderen Serie

Richtig, s.o.

> geringere Strukturbreite

Nein, beide haben 130 nm.

> etc.

Ja, z.B. "dynamische Takt-Regelung sowie Thermo-Dioden für eine thermische Überwachung".

> eher nicht übertaktet.

Richtig. Der MPC7447A ist bis 1,42 GHz gelistet. Im schnellsten MacMini (1,5 GHz) befindet sich aber wahrscheinlich eine leicht übertaktete CPU.
Zuletzt geändert von Andreas_Wolf am 18 Feb 2009, 18:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon AmigaHarry2 » 18 Feb 2009, 16:40

@AW

Nanu, so lange hast du ja noch nie für eine Antwort gebraucht... :shock:
3xPegII, 1xEFIKA, 1xA3000T(060/PPC),1xA1200/030, 1xAspireONE + OS3.9 (UAE) + 1xZotac-MAG-Nettop als VNC-(XP)Server......
I'd really like to change the world, but they won't give me the source!

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Beitragvon Andreas_Wolf » 18 Feb 2009, 17:29

> Nanu, so lange hast du ja noch nie für eine Antwort gebraucht...

Manchmal verliert man einen Thread aus den Augen, entdeckt ihn dann aber irgendwann in anderem Zusammenhang wieder :-)

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Beitragvon Murmel » 18 Feb 2009, 19:41

Leute nun läuft OS4.1 drauf lasst es doch mit dem übertakten bei der wenigen Hardware die es gibt :roll:
PM G5 Dual 2,0 GHZ /1,5 GB Ram / 2*150GB FP
PM G4 Dual 1,42GHZ / 2 GB Ram / 120 GB FP
Peg2 G4/1000 Mhz /512 MB Ram /80GB FP /R9250 128MB Ram

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Beitragvon Thore » 19 Feb 2009, 09:48

Ich find das Thema "Übertaktung" schon interessant, würde es aber (zum heutigen Stand) nicht. Bei der normalen Arbeit merkt man die Unterschiede sicher auch nicht sehr, erst beim Direktvergleich.
Aber selbst wenn OS4 um 10% langsamer als MorphOS sein sollte, wäre es immer noch sehr schnell, da gibts eigentlich nichts dran auszusetzen.
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Beitragvon analogkid » 19 Feb 2009, 10:21

Ich persönlich teile Murmels Einstellung, die G4-Karten sind schon empfindlich genug, da muss man dem drohenden Hitzetod nicht auch noch nachhelfen.
Frail as ever, still the most severe

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Beitragvon Thore » 19 Feb 2009, 13:44

Ich denk auch daß die Lebensdauer dementsprechend abnimmt.
Es lohnt sich dann sicher nicht, um nur ein paar (wenige?) % mehr Speed zu haben.
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Beitragvon Andreas_Wolf » 20 Feb 2009, 18:00

> Ich denk auch daß die Lebensdauer dementsprechend abnimmt.

Ja, natürlich. Ebenso lässt sich die Lebensdauer eines ICs erhöhen, indem man ihn untertaktet.

> Es lohnt sich dann sicher nicht, um nur ein paar (wenige?) % mehr Speed
> zu haben.

Immerhin 27% nur über die Multiplikatoren. Ob sich das "lohnt", muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Re: Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Beitragvon Morphoyasha » 25 Feb 2018, 13:28

Leider ist die Pegasoswiki nicht mehr existent, könntet ihr die bild hier hoch laden, wie man einen G4 CPU modul Übertaktet?

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Re: Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Beitragvon Andreas_Wolf » 26 Feb 2018, 16:02

> könntet ihr die bild hier hoch laden, wie man einen G4 CPU modul Übertaktet?

Seite: http://web.archive.org/web/201111230125 ... rtuning_G4
Bilder: ftp://91.204.149.69/Amiga/Documentation ... rclock_g4/
http://www.pegasosforum.de/download/file.php?id=855

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Re: Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Beitragvon Morphoyasha » 27 Feb 2018, 01:48

danke

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Re: Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Beitragvon Murmel » 27 Feb 2018, 03:20

Na das beantwortet wohl auch meine Frage warum es mehr Boards als cpukarten gibt ;)

Sinnvoller wäre es statt den Takt der cpu zu ändern, den FSB des System anzuheben damit alle Komponenten schneller arbeiten. Leider wollte
man den Befehl nicht mitteilen, damals zumindest.
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PM G4 Dual 1,42GHZ / 2 GB Ram / 120 GB FP

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Re: Suche Multiplikator Auflistung für G4 Karte

Beitragvon Andreas_Wolf » 27 Feb 2018, 13:39

> Sinnvoller wäre es [...], den FSB des System anzuheben damit alle Komponenten schneller arbeiten.

Der 60x/MPX-FSB des Marvell Discovery II (MV64361) im Pegasos II könnte zwar bis zu 183 MHz takten, wird aber durch die entsprechende Gegenstelle im MPC7447 ausgebremst, die nur bis zu 133 MHz zulässt. Da dies auch die auf dem Pegasos II bereits voreingestellte Frequenz ist, würde ein Anheben darüber hinaus ein Übertakten des CPU-seitigen FSB bedeuten. Ich glaube nicht, dass das funktionieren würde.

> Leider wollte man den Befehl nicht mitteilen, damals zumindest.

War das nicht beim Pegasos I, dessen 60x-FSB aufgrund von ArticiaS/April2 auf 100 MHz untertaktet wurde?

viewtopic.php?p=20701#p20701
viewtopic.php?p=25984#p25984
viewtopic.php?p=30385#p30385
http://www.pegasosforum.de/download/file.php?id=855


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