CF Karte unter MorphOS

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CF Karte unter MorphOS

Beitragvon ThePlayer » 04 Nov 2008, 17:05

So ich habe mir auf dem Meeting von Axel einen CF<-->IDE Karten Adapter gekauft.
Nun habe ich gestern eine 4GB CF Karte von Transcend gekauft 133x.
Ich habe alles angeschlossen und auch die Karte mit dem HD-Config eingerichtet und formatiert.
Aber als ich auf die Karte Daten kopiert habe kam es zu fehlern.
Geit hat mir soweit geholfen den Max-Transfer runterzusetzten, was leider keine Abhilfe brachte.
Zum schluß wollte HD-Config die Karte garnicht mehr erkennen.
Nun habe ich heute die Karte umgetauscht.
Und HD-Config will immer noch nicht.
Es handelt sich um diese Karte: http://www.kmelektronik.de/main_site/pr ... 891&Shop=0
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Beitragvon ThePlayer » 04 Nov 2008, 20:40

So ich habe es geschaft die Karte zu Partitionieren und nach dem Formatieren gab es sofort den Fehler: Invalid state errorcode 45.
Bild vom Fehlerrequester hängt an.
Dateianhänge
cf-card.png
(14.48 KiB) 157-mal heruntergeladen
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Beitragvon Andi » 06 Nov 2008, 09:04

http://thinkpad-wiki.nojoco.de/IDE-CF-Adapter

http://www.transcend.de/Products/ModDet ... &LangNo=20

Ich habe vor kurzem zwei Transcend Karten gehimmelt. Umtausch bzw. Rueckgabe gingen zum Glueck in Ordnung. Munter unter mbr partitionieren war kein Problem, Windows aufspielen und nutzen auch nicht. Wenn es aber darum ging, die Karten fuer Morphos vorzubereiten, konnte ich die Karten abschreiben. Spaetestens nach dem Aufspielen von Morphos und einem Reboot war die Karte verloren.Im x86 Bios sind cylinder, Heads... auf Null gesetzt. Transcend Support hatte keine Antwort und verwies nur auf die Industrie Karten.

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Beitragvon ThePlayer » 06 Nov 2008, 10:03

Hast Du die selbe Fehlermeldung bekommen die ich als Screenshot angehängt habe?
Habe es gestern mit einer Karte von HAMA versucht selbes ergebnis.
Werde mir heute eine Karte von Sandisk besorgen hoffe das es dann endlich klappt.
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Beitragvon wax » 15 Dez 2008, 22:52

Dieselbe Probleme gibts mit Karten von MaxFlash die 8 GB Hat sich sofort weggehangen und war auch am PC nicht mehr ansprechbar und die 16GB Version wird zwar noch teilweise erkannt aber es lassen sich keine Partionierungen darauf speichern...

Bis jetzt iefen bei mir nur NoNomekarten problemslos.. 1 Gb 4 Gb und 8GB (greenmemory, mit einem Papageien drauf)
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Beitragvon geit » 15 Dez 2008, 23:19

Das Problem ist bekannt und scheint besonders mit aktuelleren (== schnellen, CF 4.x) Karten aufzutreten.

Wenn eine Karte funktioniert, dann warscheinlich weil sie die schnelleren Features nicht kann. Ich habe auch eine solche Highend Karte (16 GB) habe, die sich genau so verhaelt.

Das Problem ist in jedem Fall Softwareseitig, da man mit einigen Tricks die Karten zum Laufen bekommen kann. Aber das hilft nix, wenn man davon booten will.

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Beitragvon wax » 15 Dez 2008, 23:28

mmh... meine 8GB Karte ist eine 120 oder 133 Karte und macht auch ordentlich speed....

Komisch ist ja auch das die karten anschließen nicht mal mehr unter Windows zum laufen zu bewegen sind.

Mann muss natürlich einen CD Adapter haben mit DMA leitung... sonst gibts nur Ärger
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Beitragvon analogkid » 16 Dez 2008, 08:11

wax hat geschrieben:Komisch ist ja auch das die karten anschließen nicht mal mehr unter Windows zum laufen zu bewegen sind.


Inwiefern laufen die Karten nicht mehr unter Windows? Klar dass die CF-Karte für Windows FAT oder NTFS-formatiert sein soll (Ext2 geht mit einem extra Treiber auch unter Windows).
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Beitragvon wax » 16 Dez 2008, 10:48

nun die Karte wird erkannt. im Datenträgerverwaltungtool von xp und Vista wird die als unpartioniert angezeigt. Also Partionieren und Formatieren. Dazu den Dialog durchgehen und rödeln lassen.
Formatieren 100% und dann kommt die meldung Formatieren konnte nicht fehlerfrei durchgeführt werden. Quickformat geht. wird aber nach dem wiederanstecken nichtmehr gefunden. und schonwieder ist die partition leer. Hab dasselbe schonmal gehabt mit einer maxflash karte...

Hab auch mit einem Windows Tool einen LowlevelFormat gemacht. ohne ergebniss. Auch MBR tools drüberrennen lassen.. nix.

Dazu kommt noch das die karten zwar am USb Kartenleser schnell sind aber z.b. in einer canon Kamera super langsamm sind.
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Beitragvon p-OS » 03 Jan 2009, 02:42

@wax:

Ich hab mir mittlerweile auch eine günstige 8 GB Karte von green memory zugelegt.

MOS1 bis MOS2.0 erkennt diese gar nicht.

MOS2.1/2.2 erkennt laut serial debug zwar eine Karte und auch dessen Kapazität, um sich dann anschließend aufzuhängen....mehr als die Meldung Quark Firmware etc in der OF bekomm ich nicht zu sehen.

Die OF selbst erkennt all meine Karten hingegen ohne Probleme und ich kann alle Partitionen und die Dateien darauf auflisten.

Da die Karte von green memory bei dir geht (und mein Exemplar per Kartenleser auch), frag ich mich, woran das liegen könnte.

Kannst du vll. mal schreiben, was du für eine Konfig hast ? Peg1/2 G3/G4, OF Version, MOS Version, MOS boot parameter, und welchen CF-IDE-Adapter genau ?

Dann könnt i evtl. des Problem bei mir einschränken...

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Beitragvon wax » 09 Jan 2009, 20:24

Das klinngt nach genau dem Problemm das ich zuerst hatte!

erst ein linux start hat mir gezeigt das zwar pio mode lief aber eben kein DMA!

Daraufhin hab ich mir einen CF-IDE adapter mit DMA leitung gekauft.

In der Wiki zu cf adapter oder ide kabeln kann mann sehen welcher pin das wäre.. ich glaub 19 oder so war das... (ohne gewähr)

die meisten günstigen (2-5 euro) adapter haben diese leitung nicht! es muss schon extra dabei stehen das er auch eine dma leitung hatt!
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Beitragvon p-OS » 09 Jan 2009, 23:34

Ja, wenn ich einen Linux Kernel mit ide=nodma starte, wird die Karte erkannt.
Allerdings hab ich vor kurzem in der offiz. MOS-Liste , glaub von Ralph Schmidt höchstpersönlich, die Auskunft erhalten, daß MOS IDE-Medien auch im PIO-Modus betreiben kann...

Kannst du mir mal sagen, welchen Adapter du konkret verwendest ?Wenn ich mir den gleichen kaufe, wär ich auf der sicheren Seite...

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Beitragvon wax » 09 Jan 2009, 23:53

Tja keine ahnung was die in der mos doku schreiben.. auf jedenfall läufts nicht mit mos 2.0 und auch nicht mit mos 2.1....

Kurz bei ebay rein und nach cf und dma suchen... solte schnell zu finden sein...
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Beitragvon p-OS » 01 Feb 2009, 03:06

So, jetzt hab ich mir nen neuen Adapter gekauft. DMA-fähig, samt Slotblech.
ebay, direkt aus HongKong. 1 EUR :)

Und prompt wird die CF-Karte von MOS erkannt, sowohl unter 1.4.5 als auch 2.2 !


Hab jetzt allerdings ein andres Problem:

Unter MOS 2.2 hab ich HDConfig gestartet. die "Platte" ausgewählt. Partitionstabelle auf RDB gestellt, SFS-Partition angelegt. Änderungen gespeichert.
Wenn ich HDConfig neu starte, ist die Partition wieder weg ! Der Platz wird als frei gekennzeichnet.

Wenn ich als Typ für die Partitionstabelle hingegen MBR einstelle, bleibt eine erstellte Partition hingegen erhalten, so wie es eigentlich auch sein sollte. Nur, MBR ist ziemlich nutzlos, solange ich da dann kein SFS als Dateisystem auswählen kann...

Da ich die Karte vorher mit einem Kartenleser unter Windows schon mal partitioniert hatte, hab ich mal ein

Code: Alles auswählen

HDMBRClear ide.device 2 FORCE
abgesetzt.

Hat aber auch nichts gebracht :(


Hm, irgendwer ne Idee , was da los sein könnte ?

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Beitragvon wax » 02 Feb 2009, 11:53

Versuch mal diese Karte jetzt unter Windows vollständig zu Formatieren.

Wenn die Fehlermeldung kommt: "Konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden" Dann ist die karte erstmal im Eimer!

Einschicken... :(

Hab das selbe problem mit der MaxFlash gehabt! Aber die Green Memory lief auf anhieb.. hast du auch die 8GB Version von der Green Memory? So eine mir einem bunten Papagei drauf...
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Beitragvon p-OS » 06 Feb 2009, 14:34

Code: Alles auswählen

Was evtl. Fehler auf der Karte angeht, so müssten die sich ja auch dann bemerkbar machen, wenn sie mit MBR ausgestattet und mit FAT formatiert ist. Zumal ich die öfters komplett auch mit Daten gefüllt gehabt hab.
Werd sie aber nochmal formatieren am WE, falls ich in die Nähe eines Windows-Rechners kommen sollte.


Jetzt muß ich mal mich selbst zitieren ;)

Hab mittlerweile herausgefunden, was los ist. Die Karte hat tatsächlich einen Defekt und zwar im Block 7. Wenn man einen MBR verwendet, bleiben die ersten paar Blöcke ungenutzt (wohl, da man unter Windows dort den Bootloader ablegen muß). Erst bei einer Nutzung mittels RDB und SFS ist das Problem offenbar.
Kann den Bereich bei der Partitionierung nicht einfach außen vor lassen, da wohl der RDB genau am Anfang der Platte angelegt werden muß...
Und einfach nen MBR nutzen bringt auch nix, da SFS sich dann nicht nutzen läßt. Eine MOS-Bootpartiton auf FAT32 formatieren macht nicht soviel Sinn.
Zuletzt geändert von p-OS am 09 Jun 2009, 14:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon mk » 07 Feb 2009, 06:49

p-OS hat geschrieben:Ja, hab genau die 8 GB, die mit dem Papagei ;-)

Die Karte war ne Weile als USB-Stick im Einsatz. Und direkt vor meinem Einsatz am Pegasos hab ich sie auf einem Windows-System nochmal formatiert. Ohne Fehler. Allerdings bedeutet solch eine Formatierung ja auch, daß dann auf jeden Fall ein MBR vorhanden ist.
Ich vermute, daß genau das das Problem ist. HDConfig schreibt nen RDB, beim Lesen wird aber ein ebenfalls vorhandener MBR bevorzugt, welcher ja dann eine leere Tabelle beinhaltet (0 Partitionen).

Ich schätze, ich müßt das Medium komplett löschen. Aber wie macht man das unter MOS ?
...


HDMBRClear ide.device 0
HDMBRClear usbscsi.device 0

(Device und Unit ggf. anpassen, häng u.a. davon ab ob Du sie mit einen ATA-Adapter oder einen Kartenleser betreibst.)

Den Rest der Datenträger kannst du mittels der (MorphOS) Formatierung sogar sicher (gegenüber allen Wiederherstellungsmöglichkeiten) löschen (/überschrieben), wenn Du "Formatieren und überprüfen" auswählst.

Ansonsten:
HDInstTool ("physisch formatieren")
DiskMonTool (Direktedit _Partitionen_)
HD_examine (Lesen /Anschauen /Laden /Speichern von beliebigen _Sektoren_)

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Beitragvon wax » 09 Feb 2009, 17:20

Wilkommen im warum geht das nicht club ;)

Meine 16Gb Karte ist inzwischen wieder zurück vom Händler angeblich kein Fehler feststellbar.. nur komisch das jetzt in Windows nurnoch 8GB angezeigt werden... Die haben einfach den jetzt defekten breicht ausgeklammert oder so... Selbst unter windows bekomme ich die nicht mehr mit 16GB zum laufen (Maxflash Karte)

Auf zum erneuten einsenden ;)

Mein Tip.. CF Karten am PC erstmal mit dem Dos Tool HDat2 Testen... dazu natürlich den ide -> CF Adapter benutzten weil bei usb adaptern nur müll entsteht..

das tool ist z.b. mit auf der "ultimate boot cd" mit drauf einfach iso brennen und starten davon...
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Beitragvon geit » 12 Feb 2009, 18:00

wax hat geschrieben:Wilkommen im warum geht das nicht club ;)

Meine 16Gb Karte ist inzwischen wieder zurück vom Händler angeblich kein Fehler feststellbar.. nur komisch das jetzt in Windows nurnoch 8GB angezeigt werden... Die haben einfach den jetzt defekten breicht ausgeklammert oder so... Selbst unter windows bekomme ich die nicht mehr mit 16GB zum laufen (Maxflash Karte)


Ich kann nur einen test unter Windows mit h2testw (ja, der Name ist scheisse) testen.

http://www.heise.de/software/download/h2testw/50539

da weiss man sicher ob das Medium ok ist und ob die Kapazität auch mit dem aufgedruckten übereinstimmt. Viele Flashmedien haben nänlich gar nicht die aufgedruckte Kapazität und die Hersteller/Fälscher und hoffen das die User das nicht merken. Außerdem bekommt man lese und schreibspeed ermittelt.

Ich hatte jedenfalls noch keine kaputte Karte. Resultate mit MorphOS kann man vergessen, da die auftretenden Lesefehler wohl durch das ide.device bzw. dessen CF-Initialisierung erzeugt werden.

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Beitragvon wax » 16 Feb 2009, 10:29

dieses h2test teil ist da uninteressant weil das problemm wohl in den ersten blöcken aka MBR auftritt...
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Beitragvon Andi » 17 Mai 2009, 10:55

ThePlayer hat geschrieben:So ich habe es geschaft die Karte zu Partitionieren und nach dem Formatieren gab es sofort den Fehler: Invalid state errorcode 45.
Bild vom Fehlerrequester hängt an.


Damals habe ich vergessen zu antworten. Mit der Transcend hatte ich auch nie solch eine Fehlermeldung. Die war wie bereits gesagt, nach erfolgreicher Installation und Reboot nicht mehr zu gebrauchen.

Habe gestern nochmal einen Anlauf mit einer SanDisk versucht. Hier hatte ich die Fehlermeldung mit dem errorcode 45.

Der Trick ...

Das ganze nicht auf eine Partition beschraenken. Einfach mit der Fehlermeldung weiter partitionieren. Die letzte Partition dann deaktivieren, Meine letzte Partition ist deshalb 1MB gross.

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Beitragvon p-OS » 09 Jun 2009, 14:18

Code: Alles auswählen

Was evtl. Fehler auf der Karte angeht, so müssten die sich ja auch dann bemerkbar machen, wenn sie mit MBR ausgestattet und mit FAT formatiert ist. Zumal ich die öfters komplett auch mit Daten gefüllt gehabt hab.
Werd sie aber nochmal formatieren am WE, falls ich in die Nähe eines Windows-Rechners kommen sollte.


Jetzt muß ich mal mich selbst zitieren ;)

Hab mittlerweile herausgefunden, was los ist. Die Karte hat tatsächlich einen Defekt und zwar im Block 7. Wenn man einen MBR verwendet, bleiben die ersten paar Blöcke ungenutzt (wohl, da man unter Windows dort den Bootloader ablegen muß). Erst bei einer Nutzung mittels RDB und SFS ist das Problem offenbar.
Kann den Bereich bei der Partitionierung nicht einfach außen vor lassen, da wohl der RDB genau am Anfang der Platte angelegt werden muß...
Und einfach nen MBR nutzen bringt auch nix, da SFS sich dann nicht nutzen läßt. Eine MOS-Bootpartiton auf FAT32 formatieren macht nicht soviel Sinn.

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Beitragvon p-OS » 29 Jun 2009, 13:02

Hallo,

ich schon wieder ;P

Nachdem ich nun weiß, daß meine Karte defekt ist und der Umtausch dauern kann (der Händler stellt sich quer), die Frage an euch:

Welche Karten > 4 GB habt Ihr denn erfolgreich unter MOS 1.4.x zum Laufen bekommen ? Ich möchte nicht erst Geld für ein halbes Dutzend Karten ausgeben müssen, die dann trotzdem net gehen.

Thore
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Beitragvon Thore » 29 Jun 2009, 13:22

Kommt drauf an wieviel Byte ein Block hat =)
Möglich daß dieser Block beim MBR sich hier nicht oder noch nicht (?) auswirkt. Wenn der Fehler dann in der File-Table auftritt oder ein Flag belegt, das für die Partitionen wichtig ist, hast Du auch mit MBR Datenverlust.
Aber der Schritt, die Karte umzutauschen ist sicher der vernünftigere.
War die Karte schon von anfang an defekt?
http://www.disk-doktor.de

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Beitragvon geit » 29 Jun 2009, 15:41

Thore hat geschrieben:Kommt drauf an wieviel Byte ein Block hat =)
Moeglich dass dieser Block beim MBR sich hier nicht oder noch nicht (?) auswirkt. Wenn der Fehler dann in der File-Table auftritt oder ein Flag belegt, das fuer die Partitionen wichtig ist, hast Du auch mit MBR Datenverlust.
Aber der Schritt, die Karte umzutauschen ist sicher der vernuenftigere.
War die Karte schon von anfang an defekt?


Ich kann derzeit *keine* Karten empfehlen, weil aller warscheinlichkeit spaetestens mit 2.3 wieder neue Probleme auftauchen werden. Ich benutze mittlerweile leider auch wieder eine Festplatte, weil die Karte nicht mehr geht.

Selbst wenn die Karte mit 2.2 laeuft ist das keine Garantie, dass es mit 2.3 auch noch geht. Woran das liegt kann ich nicht sagen. Es liegt jedenfalls nicht an den Adaptern oder der Karte, sondern wohl an MorphOS. Aktuell zieht meine 8 GB Karte 100% Systemlast bei Lesezugriffen und die 16er schmeisst teilweise schon beim mounten manchmal Lesefehler.

Wenn die Karte unter 1.4.x laufen soll, dann bin ich aussen vor.

Ob die Karte defekt ist oder nicht kann man mit MorphOS 2.2 und der HDConfig in einem KARTENLESER feststellen. Via IDE kann man das vergessen, weil da eben die undefinierten Probleme einschlagen.

Das bestimmte Bloecke defekt sind, ist speziell bei grossen Karten unwarscheinlich, da neuere Karten die Flashbloecke gleichmaessig abnutzen. So muss man bei einer 8 GB Karte 8GB schreiben um einen block zweimal zu schreiben. Naja, in wirklichkeit sind die Bloecke ja groesser und es reicht technisch 8GB/128KB mal zu schreiben um einen Block zweimal zu verwenden. Selbst wenn Bloecke kaput sind steht dem Kontroller noch ein kontingent an Reserveblocken zur Verfuegung.

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Beitragvon p-OS » 30 Jun 2009, 10:52

Ich kann derzeit *keine* Karten empfehlen, weil aller warscheinlichkeit spaetestens mit 2.3 wieder neue Probleme auftauchen werden.


Hmm. Dann muß ich wohl vorerst bei meiner 256MB-Karte bleiben.
Wie gut, daß MOS/OS4 so wenig Platz brauchen :)
Ursprünglich bin ich ja davon ausgegangen, daß so ein CF->IDE-Adapter völlig transparent arbeitet und das OS eine richtige Platte vorgegaukelt bekommt. Aber offensichtlich muß so eine Konfiguration explizit vom OS unterstützt werden...

Ich frage mich , ob man bei S-ATA I/II->IDE-Adaptern oder bei SolidStateDisks auf ähnliche Probleme stößt oder wenigstens die dann tatsächlich transparent arbeiten ?



Das bestimmte Bloecke defekt sind, ist speziell bei grossen Karten unwarscheinlich, da neuere Karten die Flashbloecke gleichmaessig abnutzen.
...
Selbst wenn Bloecke kaput sind steht dem Kontroller noch ein kontingent an Reserveblocken zur Verfuegung.


Das ist mir im Grunde bekannt. Nur, die Fehlermeldung, die ich bekommen hab, war nunmal eine "Fehler im Diskblock xyz"...

Naja, seit ein paar Tagen scheint die Karte eh auf unerklärliche Art und Weise spurlos verschwunden zu sein...

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Beitragvon geit » 30 Jun 2009, 12:52

p-OS hat geschrieben:
Ich kann derzeit *keine* Karten empfehlen, weil aller warscheinlichkeit spaetestens mit 2.3 wieder neue Probleme auftauchen werden.


Hmm. Dann muß ich wohl vorerst bei meiner 256MB-Karte bleiben.
Wie gut, daß MOS/OS4 so wenig Platz brauchen :)
Ursprünglich bin ich ja davon ausgegangen, daß so ein CF->IDE-Adapter völlig transparent arbeitet und das OS eine richtige Platte vorgegaukelt bekommt. Aber offensichtlich muß so eine Konfiguration explizit vom OS unterstützt werden...

Ich frage mich , ob man bei S-ATA I/II->IDE-Adaptern oder bei SolidStateDisks auf ähnliche Probleme stößt oder wenigstens die dann tatsächlich transparent arbeiten ?


CF Karten arbeiten transparent. Es ist nur anscheinend so, dass sie Fehler in Treibern zu Tage fördern. Speziell die aktuellen 8GB++ Karten verhalten sich wie echte Festplatten und machen sogar UDMA 4+5.

p-OS hat geschrieben:
Das bestimmte Bloecke defekt sind, ist speziell bei grossen Karten unwarscheinlich, da neuere Karten die Flashbloecke gleichmaessig abnutzen.
...
Selbst wenn Bloecke kaput sind steht dem Kontroller noch ein kontingent an Reserveblocken zur Verfuegung.


Das ist mir im Grunde bekannt. Nur, die Fehlermeldung, die ich bekommen hab, war nunmal eine "Fehler im Diskblock xyz"...


Fehler im Treiber. Das habe ich bei meiner 16GB Karte auch. Mal mounted die Karte und wenn ich nach dem Booten (von Festplatte) das Laufwerk öffne und/oder eine Datei anklicke bekomme ich Lesefehler. Beim nächsten Neustart mounted er die Karte nicht wegen Lesefehlern im Bootsektor. Nochmal Neustart und es wir wieder gemounted.

Wohl gemerkt alles Lesezugriffe. Der Fehler ist schlicht zufällig. Weil beim Partitionieren vorne zugegriffen wird, hast du natürlich auch nur dort die Fehler.

IDE->SATA funktionieren, sollange man nicht versucht dort wieder eine CF Karte per SATA anzubinden. Dann gibt es wieder die gleichen Fehler. Wie es bei echten SSDs aussieht kann ich nicht sagen. Ich hab noch genug von den 60 Euro für die 16GB Karte, die hier schon über 7 Monate ungenutzt rumliegt.

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Beitragvon geit » 26 Jul 2010, 12:21

geit hat geschrieben:
p-OS hat geschrieben:
Ich kann derzeit *keine* Karten empfehlen, weil aller warscheinlichkeit spaetestens mit 2.3 wieder neue Probleme auftauchen werden.


Hmm. Dann muß ich wohl vorerst bei meiner 256MB-Karte bleiben.
Wie gut, daß MOS/OS4 so wenig Platz brauchen :)
Ursprünglich bin ich ja davon ausgegangen, daß so ein CF->IDE-Adapter völlig transparent arbeitet und das OS eine richtige Platte vorgegaukelt bekommt. Aber offensichtlich muß so eine Konfiguration explizit vom OS unterstützt werden...

Ich frage mich , ob man bei S-ATA I/II->IDE-Adaptern oder bei SolidStateDisks auf ähnliche Probleme stößt oder wenigstens die dann tatsächlich transparent arbeiten ?


CF Karten arbeiten transparent. Es ist nur anscheinend so, dass sie Fehler in Treibern zu Tage fördern. Speziell die aktuellen 8GB++ Karten verhalten sich wie echte Festplatten und machen sogar UDMA 4+5.

p-OS hat geschrieben:
Das bestimmte Bloecke defekt sind, ist speziell bei grossen Karten unwarscheinlich, da neuere Karten die Flashbloecke gleichmaessig abnutzen.
...
Selbst wenn Bloecke kaput sind steht dem Kontroller noch ein kontingent an Reserveblocken zur Verfuegung.


Das ist mir im Grunde bekannt. Nur, die Fehlermeldung, die ich bekommen hab, war nunmal eine "Fehler im Diskblock xyz"...


Fehler im Treiber. Das habe ich bei meiner 16GB Karte auch. Mal mounted die Karte und wenn ich nach dem Booten (von Festplatte) das Laufwerk öffne und/oder eine Datei anklicke bekomme ich Lesefehler. Beim nächsten Neustart mounted er die Karte nicht wegen Lesefehlern im Bootsektor. Nochmal Neustart und es wir wieder gemounted.

Wohl gemerkt alles Lesezugriffe. Der Fehler ist schlicht zufällig. Weil beim Partitionieren vorne zugegriffen wird, hast du natürlich auch nur dort die Fehler.

IDE->SATA funktionieren, sollange man nicht versucht dort wieder eine CF Karte per SATA anzubinden. Dann gibt es wieder die gleichen Fehler. Wie es bei echten SSDs aussieht kann ich nicht sagen. Ich hab noch genug von den 60 Euro für die 16GB Karte, die hier schon über 7 Monate ungenutzt rumliegt.


Ich wärme dieses alte Thema mal wieder auf, da es neben mir ja noch einige andere Leute gab, die dieses Thema interessiert hat. Wir haben in der Zwischenzeit diverse Test mit Compactflash Karten gemacht und auch einiges an den ide Treibern verändert.

Seit gestern habe ich die 16GB Karte im Einsatz und sie geht zu 100%. Ich konnte den finalen Test mit der Karte erst gestern machen, weil die Karte mechanisch defekt war, weil ich sie anderweitig heftig im Einsatz hatte. Am Samstag habe ich aus der Garantie den Ersatz bekommen und in den Peg eingebaut. Partitiononieren, Formatieren, Installieren alles ohne Probleme. Vorher war schon beim Formatieren schluß.

Sollten mit einer existierenden Karte noch Probleme auftauchen, dann komplett neu partitionieren, da speziell mit SFS in Verbindung mit HDConfig ein Problem mit der Sektoranzahl gab und die Karte einen Block zu groß formatiert wurde, der SFS dann fehlte und zu Schreibfehlern führte.

Ich nutze eine Transcend TS16GCF133 mit 16 GB und 133x was in etwa 20 MB/s macht. Der Speed ist wie schon angedeutet nebensächlich, weil man ja wohl keine Filme auf der Karte umherkopiert. Das Ausbleiben jeglicher Fragmentierung und die 100%ig Geräuschlosigkeit sprechen für sich.

Wer nicht gerade so viel Geld ausgeben will, kann sich ja auch eine 1 GB Karte kaufen und dort boot.img + OS installieren. Aber ich verspreche euch ihr wollt dann sowieso eine größere :)

Ich hab bei mir die Spiele weggelassen und kam auf 4 GB Platzbedarf. Wobei 1.4 GB Sourcecodes bei vielen wohl abgezogen werden können. :)

Preisleistungsmäig sollte man nicht auf die schnellsten Karten setzen, wenn man sparen will. Das bringt bei unseren kleinen Dateien nicht mehr wirklich was. Besser in Größe und somit Haltbarkeit investieren. 133x ist ein guter Kompromiss wie ich finde. Ob es dann 8, 16 oder 32GB werden muß jeder selber wissen. Bei größeren Größen wird der GB Preis deutlich höher. Immer daran denken wir sind nicht Windows und Filme, Musik und Spiele müssen nicht unbedingt da drauf.

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Beitragvon mk » 26 Jul 2010, 13:49

geit hat geschrieben: Das Ausbleiben jeglicher Fragmentierung

Falsch. Die Daten auf Speicherkarten /Sticks werden genauso fragmentiert wie auf Platten!

Aber nur bei Platten fallen, wenn die Daten nicht schön hintereinander liegen, jedesmal Wartezeiten von einigen ms an, bevor die Köpfe auf einer anderen Spur positioniert sind. Was den Datendurchsatz bei starker Fragmentierung oder auch bei Zugriff auf viele kleine, auf der Platte verstreute Dateien extrem abbremst. Bei einer stark fragmentierten Platte kann sich der Einsatz eines Defragmentierungsprogrammes daher wirklich lohnen.

Bei Speicherkarten ist es dagegen nahezu egal über welche Blöcke die Dateien verstreut sind. Die Adressierung eines anderen Blockes auf einer Speicherkarte dauert nicht einmal 1/10000 der Zeit der Kopfbewegung einer Platte und es ist vor allem ziemlich egal, ob nach Block 1000 auf Block 1001 oder auf Block 7300 zugegriffen wird.
Defragmentierung ist bei Speicherkarten zwar auch möglich, bringt aber dort keinen merklichen Nutzen für den Datendurchsatz.

geit hat geschrieben: Der Speed ist wie schon angedeutet nebensächlich, weil man ja wohl keine Filme auf der Karte umherkopiert.

Wieso nicht? Ich benutzte Speicherkarten und Sticks schon seit Jahren auch dazu um Filme zu transportieren. Es ist doch viel zu umständlich erst Dvds zu brennen. Und eine Festplatte samt Netztteil mitzuschleppen, scheitert oft beim Versuch solche in einer Hosentasche unterzubringen.

Und natürlich macht es Sinn nicht zu billige = extrem langsame Karten zu benutzen. Nicht jeder hat oder will sich die Zeit nehrmen Stunden zu warten, wenn größere Mengen an Daten zu überspielen sind. Und gerade bei Filmen sind das oft etliche GB.
Zuletzt geändert von mk am 26 Jul 2010, 14:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon geit » 26 Jul 2010, 14:03

mk hat geschrieben:
geit hat geschrieben: Das Ausbleiben jeglicher Fragmentierung

Falsch. Die Daten auf Speicherkarten werden genauso fragmentiert wie auf Platten!

Defragmentierung ist bei Speicherkarten zwar auch möglich, bringt aber dort keinen merklichen Nutzen für den Datendurchsatz.


Auch falsch! Defragmentierung bringt gar nichts, weil die Blockpositionen sowieso über das komplette Medium verstreut werden, auch wenn sie für das OS wieder linear angeordnet erscheinen. Das wiederholte Schreiben des selben Block führt dazu das dieser bei jedem Schreibszyklus in einem neuen Block und somit auf der kompletten Karte geschrieben wird. Das Verhalten ist je nach Kontroller und der Unterstützung von IDETrim seitens des Systems anders.

Eine Defragmentierung führt nur zu einer Abnutzung der Karte und zu einem neuen Mischen sämtlicher Blöcke.

Da eine Fragmentierung aus Nutzersicht gleichbedeutend mit einer langsamer werdenden Platte ist, kann man also durchaus sagen, dass sie nicht stattfindet, weil man keinen Unterschied feststellen kann. Außerdem sind Flashspeicher von Natur aus physikalisch fragmentiert, weil das Hardwarekonzept ein komplett anderes ist.

mk hat geschrieben:
geit hat geschrieben: Der Speed ist wie schon angedeutet nebensächlich, weil man ja wohl keine Filme auf der Karte umherkopiert.

Wieso nicht?


Weil es hier nicht um einen usb Stick geht, sondern um den Ersatz einer Systemplatte, wo die Geschwindigkeit nebensächlich ist, wenn man nur 32 KB Dateien einläd und dann schon die nächste sucht. Da sind die Seekzeiten entscheidend.

Wenn jemand seine Filmsammlung auf Flash packen will, dann hat er zu viel Geld. Das ist einfach nur unrentabel und dabei rede ich nicht einmal von schnellen Karten, sondern schon von moderaten Versionen mit 20MB/s, was übrigens schon deutlich höher liegt als die meisten usb Sticks überhaupt schaffen. Ich hätte für die Karte auch 120 Euro mehr bezahlen können, dann hätte die 45 MB/s oder mehr gemacht. Einen Vorteil hätte es sicher nicht gemacht. Ob das OS nun 2 oder nur 1 Sekunde braucht um das Binary von OWB zu laden ist mir in dem Fall keine 120 Euro wert und das ist der einzige Fall der mir einfällt, wo das wirklich ins Gewicht fällt.

Ansonsten liegen nur kleine Dateien auf der Platte, die vielleicht 5 MB groß sind. Das macht keinen unterschied. Selbst das Efika mit USB1.1 mit 1 MB/s startet nur minimal langsamer von USB als von Platte, die 5.5 MB/s macht. Bei starker HD Fragmentierung sogar schneller. Der Speed ist egal und nur auf dem Papier wichtig.

Nochmal zum mitschreiben. Es geht um den Vergleich Festplatte zu CF Karte. Nicht langsame CF Karte gehen schnelle. Natürlich ist eine CF Karte noch schneller, aber der Effekt ist in unserem OS witzlos.

Wenn man seine Filme auf die Karte kopiert, dann stelle ich mir nur die Frage woher die Daten denn mit >40MB/s kommen sollen, dass der Speed dauerhaft wichtig ist. USB wohl kaum, Netzwerk schon gar nicht und wenn man den Film schon auf interner Platte hat, dann ist das Umkopieren ja ehr sinnfrei, weil man ihn ja direkt von der Quelle hätte auf CF Spielen können, wo wieder der Speed egal wäre, weil die Quellen alle langsamer oder zumindest nur minimal schneller sind.
MPlayer läd den Film ja schließlich nicht komplett ein. 120 Euro für eine Schnellere Karte, die nur beim ersten Einrichten vorteile hat, finde ich dann auch etwas Overkill.

Geschwindigkeit macht nur bei großen Dateien Sinn, die man aber nicht auf dem Mediumspeichern will, weil sowohl die Größe als auch der geforderte Speed dafür die Kosten in ungeahnte Höhen treibt.

Und ja, ich hab das alles schon getestet. Selbst von einer billigen SD Karte (6.6MB/s) im USB 2 Kartenleser war der Peg2 schneller gebootet als von der internen 300 GB Seagate IDE Festplatte. Genauso vom USB Stick (14MB/s). Der Speed ist einfach scheissegal und bei 133x ist das Preisleistungsverhältniss aus meiner Sicht optimal.

Die Karten sind ideal um die Systempartition aufzunehmen und die Festplatte zu unterstützten. Mit 20 Euro für eine Karte und einen 10er für den Leser ist man schon dabei und das System fühlt sich schneller an, als zuvor, weil es eben noch schneller reagiert und die Programme noch schneller geladen werden.

Billiger kann man sein System nicht beschleunigen und sogar leiser machen, denn die Festplatte kann man ja abstellen, wenn sie nicht gebraucht wird.

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Beitragvon mk » 26 Jul 2010, 14:51

geit hat geschrieben:
mk hat geschrieben:
geit hat geschrieben: Das Ausbleiben jeglicher Fragmentierung

Falsch. Die Daten auf Speicherkarten werden genauso fragmentiert wie auf Platten!

Defragmentierung ist bei Speicherkarten zwar auch möglich, bringt aber dort keinen merklichen Nutzen für den Datendurchsatz.


Auch falsch! Defragmentierung bringt gar nichts, weil die Blockpositionen sowieso über das komplette Medium verstreut werden, auch wenn sie für das OS wieder linear angeordnet erscheinen.

Das ist falsch, weil es auf die meisten Flashspeicher gar nicht zutrifft. Nahezu alle SD/MMC Karten und auch ein sehr großer Teil der Sticks haben nach wie vor einfach nur Reserveblöcke, die anstatt ausgefallener Blöcke eingeblendet werden.

Die von Dir angesprochenen Mechanismen werden zunehmend vor allem bei neueren CF Karten ("Festplatten Ersatz"), teilweise auch bei teueren Sticks zur Steigerung der Schreibgeschwindigkeit eingesetzt, aber auch da noch keineswegs durchgängig.
geit hat geschrieben: Wenn jemand seine Filmsammlung auf Flash packen will, dann hat er zu viel Geld. Das ist einfach nur unrentabel ...

Warum liesst du nicht einfach erst mal richtig was geschrieben wurde, anstatt hier oberlehrerhaft etwas anderes zu unterstellen?

Keiner außer nur du selbst schrieb hier davon, Filme dauerhaft auf solchen Medien speichern zu wollen! Es ging darum, daß es, entgegen deiner Ausführungen, sogar sehr viel Sinn macht für den Transport von Filmen Flashspeichermedien zu nutzen, anstatt Stapel an DVDs zu verbrennen oder Platten herumzuschleppen.
Zuletzt geändert von mk am 26 Jul 2010, 15:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon geit » 26 Jul 2010, 14:59

mk hat geschrieben:
geit hat geschrieben:
mk hat geschrieben:
geit hat geschrieben: Das Ausbleiben jeglicher Fragmentierung

Falsch. Die Daten auf Speicherkarten werden genauso fragmentiert wie auf Platten!

Defragmentierung ist bei Speicherkarten zwar auch möglich, bringt aber dort keinen merklichen Nutzen für den Datendurchsatz.


Auch falsch! Defragmentierung bringt gar nichts, weil die Blockpositionen sowieso über das komplette Medium verstreut werden, auch wenn sie für das OS wieder linear angeordnet erscheinen.

Das ist falsch, weil es auf die meisten Flashspeicher gar nicht zutrifft. Nahezu alle SD/MMC Karten und auch ein sehr großer Teil der Sticks haben nach wie vor einfach nur Reserveblöcke, die anstatt ausgefallener Blöcke eingeblendet werden.

Die von Dir angesprochenen Mechanismen werden zunehmend vor allem bei neueren CF Karten ("Festplatten Ersatz"), teilweise auch bei teueren Sticks zur Steigerung der Schreibgeschwindigkeit eingesetzt, aber auch da noch keineswegs durchgängig.


Neuere meint hier über 1.5 Jahre alte. Erst IDE Trim ist aktuellen Karten verbaut. Das alles ändert aber nichts an der Tatsache das alle negativen Dinge die eine Fragmentierung ausmachen nicht auftreten und da Fragmentierung eines Mediuns keine positiven Eigenschaften hat, findet sie aus Nutzersicht auch nicht statt. Es ist schlicht egal und interessiert ausser dir auch keinen.

Wenn mein Auto plötzlich immer einen vollen Tank hat, dann interessiert mich nicht, ob ein Heinzelmännchen den immer wieder auffüllt und es trotzdem Benzin verbraucht. Für mich ist der Benzinverbrauch auf Null gesunken und mehr interessiert mich nicht.

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Beitragvon mk » 26 Jul 2010, 15:28

geit hat geschrieben: Erst IDE Trim ist aktuellen Karten verbaut.

TRIM ist nicht mehr wirklich aktuell, sondern bei den neusten Karten /Kontrollern bereits wieder überflüssig.

In übrigen wird von einem Teil der SSD Hersteller vor dem Defragmentieren gewarnt und von einem anderm Teil für ihre Produkte sogar empfohlen. Soweit zu deinen generösen Behauptungen.

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Beitragvon geit » 26 Jul 2010, 18:22

mk hat geschrieben:
geit hat geschrieben: Erst IDE Trim ist aktuellen Karten verbaut.

TRIM ist nicht mehr wirklich aktuell, sondern bei den neusten Karten /Kontrollern bereits wieder überflüssig.

In übrigen wird von einem Teil der SSD Hersteller vor dem Defragmentieren gewarnt und von einem anderm Teil für ihre Produkte sogar empfohlen. Soweit zu deinen generösen Behauptungen.


Schön, ich werde dir nie wieder wiedersprechen und auch nie wieder antworten. Ist nicht gut für meine Nerven.

Ich werde dich einfach komplett ignorieren und kann nur für die Qualität des Forum hoffen das auch andere sich daran halten. Es macht einfach keinen Sinn und diese "Fakten" interessieren keinen.

Nutz dein Wissen mal sinnvoll und produktiv.

Mir ist der spass an diesem Forum schon lange abhanden gekommen.

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Beitragvon mk » 27 Jul 2010, 03:36

geit hat geschrieben:
Schön, ich werde dir nie wieder wiedersprechen und auch nie wieder antworten. Ist nicht gut für meine Nerven.

Ich werde dich einfach komplett ignorieren und kann nur für die Qualität des Forum hoffen das auch andere sich daran halten. Es macht einfach keinen Sinn und diese "Fakten" interessieren keinen.

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Beitragvon Thore » 27 Jul 2010, 09:10

Deine letzte auch grad nicht :) Und meine diesige auch nicht ;)
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Beitragvon analogkid » 27 Jul 2010, 09:49

Gut, das wir das nun geklärt haben...

Ich schließe den Thread nun, wer heiße Luft haben will sollte seinen Kopf in den Backofen stecken (außer mk, der sollte einen Kühlschrank bevorzugen...)
Frail as ever, still the most severe


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