ACPI stoppt Bootvorgang

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ACPI stoppt Bootvorgang

Beitragvon Thore » 23 Mai 2009, 17:44

Ein ernsteres Problem:
Ich verwende Debian Linux auf einem Laptop und seit heute lässt es sich nicht mehr starten.
Letzte Zeile:
ACPI: PCI Interrupt 0000:00:03.1[A] -> Link [LNKC] -> GSI 11 (level, low) -> IRQ 11

Problem: Ich kann acpi nicht deaktivieren, da die deutsche Tastatur keine Eingabe des = bei englischem Codeset ermöglicht (für Parameter acpi=off), Mit grub kann ich also keine Parameter ändern.
Booten von Windoof bleibt ebenfalls hängen. Alle installierten Kernel-Versionen bleiben hängen. Die Platte wird extern angeschlossen im Peggy nicht erkannt. Abbruch des Bootvorgangs ist nicht möglich...
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geit
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Re: ACPI stoppt Bootvorgang

Beitragvon geit » 23 Mai 2009, 18:06

Thore hat geschrieben:Ein ernsteres Problem:
Ich verwende Debian Linux auf einem Laptop und seit heute lässt es sich nicht mehr starten.
Letzte Zeile:
ACPI: PCI Interrupt 0000:00:03.1[A] -> Link [LNKC] -> GSI 11 (level, low) -> IRQ 11

Problem: Ich kann acpi nicht deaktivieren, da die deutsche Tastatur keine Eingabe des = bei englischem Codeset ermöglicht (für Parameter acpi=off), Mit grub kann ich also keine Parameter ändern.
Booten von Windoof bleibt ebenfalls hängen. Alle installierten Kernel-Versionen bleiben hängen. Die Platte wird extern angeschlossen im Peggy nicht erkannt. Abbruch des Bootvorgangs ist nicht möglich...


Sicher, dass du die Taste nicht ueber ALT oder ALT-GR in Verbindung mit oder ohne Shift bekommst? Muesste neben Backspace liegen AFAIR,

Geht vielleicht eine USB Tastatur zu den Zeitpunkt schon? LEGACY Mode

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Beitragvon Thore » 23 Mai 2009, 18:09

Hab keine USB Tastatur und Alt und Alt-Gr sind wirkungslos.
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Beitragvon Thore » 23 Mai 2009, 18:26

Als ich "Rollen" und "Num" paarmal hin und hergewechselt hab, hatte ich auf dem Accent Button das = zeichen, vorher hat er die Taste ignoriert... strange.
Ich werd mal das so anpassen. Auf Windoof muss ich das auch mal noch einrichten, dann verzichte ich eben solang auf acpi.

Linux bootet wieder, juhu.... und MOS scheint auch nicht mehr zu hängen. Das war der Schock für das WE...
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Beitragvon Morphoyasha » 24 Mai 2009, 00:31

Hab da eine frage, benutzt du Grub auf deinen Peg2 oder auf deinen Window Rechner?

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Beitragvon Thore » 24 Mai 2009, 11:16

Wie oben erwähnt, ein Laptop (x86). Da drauf läuft Debian Linux. Ich weiß daß das hier ein Peg-Forum ist, aber in den PC-Foren bekommt man immer so komische Antworten mit Cross-Links und "Bei mir gehts".

Nun das Wunder: Als ich das Laptop heute angemacht hab, lief es auch mit acpi.... ohne daß ich was repariert hab, gehts auf einmal wieder, dabei hab ichs gestern mindestens 20 mal probiert mit Ausschalten des Rechners O_o

Falls das ganze zu sehr off topic ist: Mein MorphOS hatte auch keine Abstürzer mehr =) Ausgleichende Gerechtigkeit.
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Beitragvon Mic » 25 Mai 2009, 06:39

Hi Thore,

gratuliere, daß es doch zum Guten gewendet worden ist. Vielleicht war ja ein guter Freund mit magischen Händen in der Gegend? Ich hab so einen. Immer wenn es bei meiner Peggy irgendwelche Macken gibt, ruf ich den Jens an und der braucht nur im selben Raum mit meiner Peggy zu sein ... :roll: :roll: :roll:

MfG Mic
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Beitragvon analogkid » 25 Mai 2009, 08:47

Kann es vielleicht sein, dass die Stromversorgung daran schuld war? (Akku zu schwach, Netzteil nicht eingesteckt, Stecker versehentlich rausgerutscht etc.)
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Beitragvon Thore » 25 Mai 2009, 15:09

Es kommt schon ab und zu vor, daß der Stecker rausrutscht (wenn ich am Stromnetz bin) aber das hat bisher nie Probleme mit ACPI verursacht. Wie gesagt, ich hab den Rechner ca 20 mal aus- und eingeschaltet gehabt. Daß das ACPI eine "Erholungspause" braucht war mir bis dahin auch neu ;)
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Beitragvon analogkid » 26 Mai 2009, 11:38

Manchmal kommt es vor, dass der AC-Status per ACPI nicht korrekt aktualisiert wird, und dann kommt es zu Schwierigkeiten beim Auslesen. Kann also sein, dass du einen solchen Fehler erfahren hast und eine ausreichende Zeitspanne bis zum nächsten Einschalten den Status quasi zurückgesetzt hat. Aber Hauptsache es geht wieder :)
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Beitragvon Thore » 31 Mai 2009, 22:26

Der Fehler ist wieder da. Reboot mit Akku, ohne Akku, mit Netzwerkkabel, ohne, mit acpi, ohne acpi, mit Netzkabel, ohne Netzkabel, alles schlug fehl. Ich hoff er bootet morgen wieder.
Woran kann das liegen?
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Beitragvon Thore » 01 Jun 2009, 22:03

Der Dreck bootet immer noch nicht, auch wenn ich acpi ausmach. Failsafe ist ebenso nicht möglich, so langsam hab ich von PCs die Nase voll. Ein ewig kriechender 64Bitter auf der Arbeit, ein Laptop das total spinnt hier, die "neue Technik" ist doch nur um den Usern das Geld aus der Tasche zu ziehen, Innovation ist keine mehr da =(
Die Alternativen Computer laufen seit 1985 ohne weitere Probleme während die "modernen Computer" beim kleinsten Berühren Schrott werden....
Mein Laptop lässt sich nur noch in den Windoof abgesicherten Modus hochfahren, aber da kann man ja auch so toll arbeiten. Windoof und dann noch abgesichert. Ich bin sehr enttäuscht....
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Beitragvon insane » 02 Jun 2009, 11:10

Wie alt ist denn das Gerät mit diesen Bootproblemen ?
Vielleicht liegt auch ein Hardwaredefekt vor...
Hast Du mal die Default-Settings im BIOS geladen ?

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Beitragvon Thore » 02 Jun 2009, 11:43

Das ist ein ThinkPad A21m, also schon älter, Geld für ein neues hab ich nicht. Factory Settings im BIOS bringen auch keine Besserung.
APM/ACPI lässt sich auch nicht deaktivieren im BIOS, und wenn ich PCI-Slots abschalte meckert er beim Start, will also alle aktiviert haben, IRQ-Konflikte zeigt er trotzdem, obwohl PCI das eigentlich korrekt handeln soll mit IRQ sharing, hat ja damals immer geklappt.
Ich versuch mal aus, das Ding komplett zu entladen, und mit einer BootCD zu starten, vielleicht erholt es sich?
Oder es liegt doch ein Hardware-Defekt vor, dann wären wichtige Daten verloren, und ich hätt kein Linux mehr, da mein Peg sein Linux auch kaputt ist... seufz. Eine zweite 2,5" Platte hab ich nicht.
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Beitragvon Thore » 03 Jun 2009, 20:03

Ok das Laptop hat sich immer noch nicht erholt, ich habs mit allem möglichen versucht. Es bleibt beim Sharen der IRQ hängen, scheint es mir.
Installations-CDs etc gehen, nur booten will der Rotz nicht. Woran kann das denn liegen? Auch mit abgeschaltetem ACPI gehts nicht.
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Beitragvon Thore » 03 Jun 2009, 22:36

Eine rabiate Lösung für das ThinkPad:
Batterie raus, Rechner einschalten, während dem Betrieb den Stecker ziehen (am besten wenn er freezed, da kein Laufwerk mehr in Benutzung ist).
Dann sollte der Freeze beim Boot nicht mehr auftreten. Falls doch, den Vorgang wiederholen.
Linux geht wieder, nur Win braucht noch ne Extrawurst, den Bluescreen muss ich ihm noch abgewöhnen...

Ich hoff das löst auch das Problem in Zukunft. Und hilft euch auch wenn Ihr mal so ein Problem habt.
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Beitragvon mk » 04 Jun 2009, 12:02

Thore hat geschrieben:Eine rabiate Lösung für das ThinkPad:
Batterie raus, Rechner einschalten, während dem Betrieb den Stecker ziehen (am besten wenn er freezed, da kein Laufwerk mehr in Benutzung ist). Dann sollte der Freeze beim Boot nicht mehr auftreten. Falls doch, den Vorgang wiederholen. Linux geht wieder, nur Win braucht noch ne Extrawurst, den Bluescreen muss ich ihm noch abgewöhnen...
Ich hoff das löst auch das Problem in Zukunft. Und hilft euch auch wenn Ihr mal so ein Problem habt.


Das hört sich sehr stark nach einem Latch-Up-Effekt an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Latch-Up-Effekt
Dieser kann, muss aber nicht, auch zu bleibenden Schäden führen.

Um einen LatchUp wieder zu löschen muss man dessen Haltstrom (bevorzugt durch Absenkung der Spannung) unterschreiten.
Es kann durchaus sein, das es dazu nicht reicht alle Akkus und Netzteil zu entfernen. Da heutige Kondis (im besondern Goldcaps) ggf. noch wochenlang genügend Energie speichern /abgeben können um einen Latchup in heutigen winzigen Strukturgrößen aufrecht zu erhalten, muss man diese ggf. ebenfalls geziehlt entladen, wenn man nicht ewig warten will.

Deine Methode nicht runterzufahren, sondern mitten im Betrieb den Netzstecker zu ziehen, führt dazu, das die Kondis von den noch laufenden Komponenten viel weiter entladen werden, als es sonst (in der kurzen Zeit) der Fall wäre.

Aber man sollte wissen, das gerade bei ausgebauten Akkus bei Ziehen des Netzteilsteckers im laufenden Betrieb extreme Überspannungen entstehen können, die das Gerät selbst extrem gefährden. Daher sollte man vorher schon abwägen, ob sich nicht ein zwar aufwendigerer aber ungefährlicherer Weg zur Reperatur lohnt.

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Beitragvon Thore » 04 Jun 2009, 21:54

Das ist doch echt ein Dreck mit dem Ding. Jetzt tuts wieder nicht und der Stecker-Trick geht auch nicht mehr. Ich lass ihn mal ohne Netz und Akku stehen, vielleicht geht er dann in 1, 2 Tage wieder. Sch.. daß ich nur auf Windoof scannen kann da das Epson Stylus SX400 nur unter Windoof geht.
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